Category Schweig still: Wie ich Schweden lieben lernte

Schweig still: Early London Investigation

Werkstattbericht zum Schweden-Krimi „Schweig still“, Ullstein Midnight

Ich und Schweden? No way!

Aber ich war mal bekennender Großbritannien-Freak. Ich wollte dort sogar leben, weil ich die Sprache schon in der Schule toll fand. Am liebsten wollte ich natürlich in London leben und hängte mir vorsichtshalber einen Stadtplan an meine Jugendzimmerwand. Damit ich „vorbereitet“ war. Die wichtigsten Ecken hatte ich mit Neon-Marker fett nachgezogen: Portobello Road, Soho, Piccadilly Circus, Westminster, den Königspalast, Big Ben, Downing Street No. 10 – ihr wisst schon. Als ich während einer Sprachreise live und in Farbe nach London kam, stellte ich fest, dass die Themse-Stadt genauso grau und langweilig sein kann wie die knuffige Stadt am Niederrhein, in der ich aufgewachsen bin. (Googelt einfach, wo die Lippe in den Rhein mündet. Da komm ich her. Aber meine allerersten Jahre habe ich umme Ecke vom Töppersee verbracht.)

Ich mach’s kurz: Trotz meiner adoleszenten Hingabe hat mich London – im Gegensatz zum schwedischen Möbelhaus – nie zu Schwüren o.ä. emotional aufgeladenen Aktionen veranlasst. Und als es dann ernst wurde mit dem Erwachsenwerden, vergaß ich Stadt mitsamt grüner Insel.

Es gingen ein paar Jahre ins Land, bis ich wieder über London stolperte. 2015 suchte ich für meine zweite Ballett-Roman-Serie einen geeigneten Schauplatz. Es hatte sich herausgestellt, dass die Städte Nürnberg und Wien, die ich für die Dance-Floor-Serie verbraten hatte, für die Zielgruppe eher uninteressant waren. Also ging ich in ein Antiquariat, fand dort einen günstigen Baedeker Reiseführer über London (!) und nahm ihn mit nach Hause. Hie und da klopfte mein Herz beim Durchblättern, wenn ich ein Hotel entdeckte, in dem ich mal übernachtet hatte. (Ein Brüller wäre es gewesen, wenn in dieser Ausgabe von 1996 noch das Niki-Hotel aufgelistet worden wäre. Ich habe davor und danach kein schmutzigeres Hotel bewohnt. Falls ich bis dahin nicht alle Impfungen intus gehabt hätte – nach einer Nacht im NIKI wäre das mit Sicherheit der Fall gewesen!)

Nach ein paar Stunden klappte ich den wieder Reiseführer zu. Erinnerungen kamen und gingen, aber es blieb nichts nennenswert Emotionales hängen, das sich für die neue Serie verwerten ließ. „Tja“, sagte ich mir, „und was mache ich jetzt mit meinem aufgefrischten London-Wissen?“ Erst mal nix, weil ich im Zuge meiner weiteren Recherchen bei Youtube auf Auszüge der Realityshow „Dance Moms“ stieß (echt schrecklich, aber man kann einfach nicht wegschauen). In einer Staffel kam die Stadt Canton, Pennsylvania, vor. Und weil sie bei Google Earth so schön unpersönlich aussah, wählte ich sie als Standortvorlage für die Serie Ballerina High aus.

Sorry, London! And still no chance for Sweden. But your time was to come …

Schweig still von Mikaela Sandberg, ISBN 9783958190894 3,99 €, 200 Seiten, erscheint am 9. September 2016

http://midnight.ullstein.de/ebook/schweig-still/

Vergiss für immer. Niederrhein-Krimi

Folge meiner Stimme. Ich führe dich in das Reich der Toten.
Hel, Göttin der Unterwelt

Ein Tag vor Allerheiligen: In einer zerborstenen Weide findet das Medium Elena die entstellte Leiche des Studenten Oliver Bauer. Für Elena ist es ein eindeutiger Ritualmord zu Ehren der Todesgöttin Hel.

Kommissar Claaßen ist davon alles andere als überzeugt, da er genügend andere Motive zur Auswahl hat: Der Vater hegte gegen Oliver jahrelang tiefen Hass. Und kurz vor seinem Tod plante Oliver einen Zeitungsartikel über einen Autofahrer, der nach Einbruch der Dunkelheit regelrecht Jagd auf Fahrradfahrer macht. Ist er dem Fahrradjäger bei seinen Recherchen zu nahe gekommen? Und was ist mit seinem undurchsichtigen Schulfreund Leonard, der mit Oliver illegal an eine große Menge Geld gekommen zu sein scheint?

Claaßen ahnt nicht, dass auch Elena ihm nicht die ganze Wahrheit sagt. Sie setzt alles daran, Vera zu schützen, die mit ihrer Großmutter auf einem verwahrlosten Bauernhof wohnt. Denn Vera ist eine der letzten Personen, die Oliver lebend gesehen hat. Aber gerade durch ihr Schweigen gefährdet Elena das Leben der jungen Frau …

Print, 224 Seiten, 9,99 €, E-Book 3,99 €

Schweden-Krimi: Der stille Ruf des Todes

In den letzten Monaten haben viele von euch mitbekommen, dass ich mich mit einem Projekt herumgeschlagen habe, das mir Kopfzerbrechen bereitete. Zweimal wurde es von Verlagen abgelehnt, ein drittes Mal wollte ich es nicht einreichen, denn ihr kennt das: Manche Projekte müssen irgendwann einfach raus, damit man damit abschließen kann.
Das E-Book kannst du für 2,99 € kaufen, z.B. auch bei Amazon, klickst du hier.

Und hier der Klappentext zu Der stille Ruf des Todes:
Zwei Mädchen werden als Höhepunkt der gleichen Fashion Show gebucht, ohne voneinander zu wissen:
Um die Familienschulden abzubezahlen, unterschreibt Liliana, 15, im sibirischen Bolturino einen Vertrag mit einer Modelagentur, die blutjunge Mädchen für Foto-Shootings und Fashion Shows vermittelt, erotische Aufträge inbegriffen. Statt ein Leben in Saus und Braus zu führen, wird Liliana weit weg von ihrer Familie in einem zugigen Plattenbau in Krasnojarsk untergebracht und mit perfiden Methoden der Modelscouts gefügig gemacht. Als sie nach Malmö engagiert wird, scheint ihr Wunsch nach einer Model-Karriere in Erfüllung zu gehen.
Nach der wöchentlichen Routineuntersuchung in der Poliklinik verschwindet die an Magersucht erkrankte Rita spurlos, genau wie der 16-jährige Liam, der vor einem Jahr tot im Malmöer Pildammspark gefunden wurde. Todesursache: Organversagen aufgrund starker Auszehrung, denn Liam litt ebenfalls an einer Essstörung. Der Hinweis, dass Rita mit einer Frau im blauen Mantel mitgefahren ist, bringt die Polizei nicht weiter.
Was niemand ahnt: Emily mit dem blauen Mantel ist Modelscout und besessen davon, Rita bei der Malmöer Fashion Show laufen zu lassen. Rita verweigert jedoch die Nahrungsaufnahme. Ihr Zustand verschlechtert sich rapide. Emily will nicht wahrhaben, dass Rita kurz vor dem Kollaps steht und eigentlich schon zu schwach ist, um zu laufen. Sie zwingt Rita dazu, ihren Walk zu trainieren und riskiert damit das Leben des Mädchens. Zwei Schicksale, die mit der Welt der Mode verknüpft sind und beide tödlich enden können …

Vergiss für immer. Niederrhein-Krimi

Folge meiner Stimme. Ich führe dich in das Reich der Toten.
Hel, Göttin der Unterwelt

Ein Tag vor Allerheiligen: In einer zerborstenen Weide findet das Medium Elena die entstellte Leiche des Studenten Oliver Bauer. Für Elena ist es ein eindeutiger Ritualmord zu Ehren der Todesgöttin Hel.

Kommissar Claaßen ist davon alles andere als überzeugt, da er genügend andere Motive zur Auswahl hat: Der Vater hegte gegen Oliver jahrelang tiefen Hass. Und kurz vor seinem Tod plante Oliver einen Zeitungsartikel über einen Autofahrer, der nach Einbruch der Dunkelheit regelrecht Jagd auf Fahrradfahrer macht. Ist er dem Fahrradjäger bei seinen Recherchen zu nahe gekommen? Und was ist mit seinem undurchsichtigen Schulfreund Leonard, der mit Oliver illegal an eine große Menge Geld gekommen zu sein scheint?

Claaßen ahnt nicht, dass auch Elena ihm nicht die ganze Wahrheit sagt. Sie setzt alles daran, Vera zu schützen, die mit ihrer Großmutter auf einem verwahrlosten Bauernhof wohnt. Denn Vera ist eine der letzten Personen, die Oliver lebend gesehen hat. Aber gerade durch ihr Schweigen gefährdet Elena das Leben der jungen Frau …

Print, 224 Seiten, 9,99 €, E-Book 3,99 €

Gestatten, Wohleitner, KTU, nur Wohlleitner. Vergiss für immer #Niederrhein-Krimi

Ich sag’s, wie es ist: Ich kann weder den Claaßen noch seine beiden Hilfssheriffs leiden. Die tüddeln da rum und machen nichts selbst, wirklich nichts! Nur der Claaßen revanchiert sich hin und wieder für eine Nachtschicht mit ein paar Gläsern auf dem Kornmarkt. Deshalb kann er von mir aus in der Weseler Dienststelle bleiben.
Und die beiden anderen Handpuppen, die Steinhauer und der Dresel, die sollen sich von mir aus ruhig an die Uni verdrücken. Dann sind sie ein paar Jahre aus dem Verkehr gezogen und ich kann in Ruhe Spuren untersuchen.

Schweig still: Die alten Möbel-Schweden und ich

Werkstattbericht zum Schweden-Krimi „Schweig still“, Ullstein Midnight

Die einzige erwähnenswerte Verbindung zu Schweden, die ich inzwischen nur noch sporadisch pflege, ist das Ikea-Restaurant. (Lacht da jemand?) Wenn es diese Institution nicht gäbe, wäre ich in der anspruchsvollen Aufzuchtphase der eigenen Brut schlichtweg durchgedreht. Isso! Jede Mutter wird mir zustimmen, dass eine Tasse Kaffee zum Festhalten und ungefährliches Spielzeug in einem Ambiente, das die lieben Kleinen wie von Zauberhand ruhiger werden lässt, Gold wert ist. Das Ikea-Restaurant war die Zuflucht, die mich und einige andere Mütter davor bewahrt hat, zu Massenmörderinnen zu werden.

Da ich diesen Blogpost den überreizten Jungmüttern widme, fasse ich mich entsprechend kurz, um ihre Ausruhphase nicht unnötig zu verkürzen: Eines erschöpften Abends – der Feierabendhunger trieb Unmengen von Hungrigen ins Restaurant, aber unserer Mütter-Clique machte das aufgrund der genannten Umstände nichts aus – als ich noch keinen blassen Schimmer hatte, dass ich mal einen Krimi zusammenstoppeln würde, schwor ich mir, dass ich irgendwann dem Land mit den findigen Möbelbauern Tribut zollen würde. Irgendwie. Weil es mir an manchem Tag schlichtweg das Leben gerettet hat.

Und dann holte ich mir einen neuen Kaffee an der blaugelben Selbstbedienungstheke.

Schweig still von Mikaela Sandberg, ISBN 9783958190894 3,99 €, 200 Seiten, erscheint am 9. September 2016

http://midnight.ullstein.de/ebook/schweig-still/

Vergiss für immer. Niederrhein-Krimi

Folge meiner Stimme. Ich führe dich in das Reich der Toten.
Hel, Göttin der Unterwelt

Ein Tag vor Allerheiligen: In einer zerborstenen Weide findet das Medium Elena die entstellte Leiche des Studenten Oliver Bauer. Für Elena ist es ein eindeutiger Ritualmord zu Ehren der Todesgöttin Hel.

Kommissar Claaßen ist davon alles andere als überzeugt, da er genügend andere Motive zur Auswahl hat: Der Vater hegte gegen Oliver jahrelang tiefen Hass. Und kurz vor seinem Tod plante Oliver einen Zeitungsartikel über einen Autofahrer, der nach Einbruch der Dunkelheit regelrecht Jagd auf Fahrradfahrer macht. Ist er dem Fahrradjäger bei seinen Recherchen zu nahe gekommen? Und was ist mit seinem undurchsichtigen Schulfreund Leonard, der mit Oliver illegal an eine große Menge Geld gekommen zu sein scheint?

Claaßen ahnt nicht, dass auch Elena ihm nicht die ganze Wahrheit sagt. Sie setzt alles daran, Vera zu schützen, die mit ihrer Großmutter auf einem verwahrlosten Bauernhof wohnt. Denn Vera ist eine der letzten Personen, die Oliver lebend gesehen hat. Aber gerade durch ihr Schweigen gefährdet Elena das Leben der jungen Frau …

Print, 224 Seiten, 9,99 €, E-Book 3,99 €

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