Category Schweig still: Wie ich Schweden lieben lernte

Wie ich Schweden lieben lernte: Eigenwerbung ist nun mal wichtig!

Und noch immer fällt es auf, dass ich mich um meine Publikationen kümmere – und immer noch stört es ein paar Leute, dass Lieschen Müller nicht nur auf dem eigenen Blog auf dicke Hose macht, sondern auch sozial netzwerkend die Füße nicht stillhält, weil … Okay, ich erklär’s noch mal:
Ob Lieschen Müller oder Marilyn Monroe, die Bücher online aktiver Autoren verkaufen sich leichter, weil der Autor mit seinem Buch präsent ist (nicht umgekehrt), wo sich auch die Leser tummeln. Das ist das Klinkenputzen in den sozialen Netzwerken, das es ihm ermöglicht, direkt mit dem Leser … Ihr wisst Bescheid.
Große, mittlere und putzekleine Verlage haben das verstanden und prüfen neben dem Buchtext inzwischen auch, ob und wie der Autor im Internet agiert. Ich glaube, man kann sagen: Je aktiver, desto eher bekommt man einen Vertrag. Weshalb es, so habe ich gehört, inzwischen auch Verlage geben soll, die sich die unterstützende Buchwerbung des Autors im sozialen Netzgewerke vertraglich zusichern lassen bzw. anbieten, diese Aktivitäten sichtbar mit dem Internetauftritt des Verlages zu verknüpfen. Woraus sich wiederum beiderseitige Verpflichtungen ergeben, wohl auch zum beiderseitigen Vorteil, oder?
Fazit: Ich bewerbe meine Bücher, weil der Verlag die Zusammenarbeit mit mir wohl auch deshalb für lohnenswert hielt bzw. hält. So einfach ist das 🙂
P.S.: Das gilt übrigens auch für Selfpublisher: je geschickter man sich selbst verkauft, desto besser gehen die Bücher über die virtuelle Ladentheke.

Wie ich Schweden lieben lernte: Krimi-Schreiben ist doch nicht so langweilig

Beim ersten Schweden-Krimi habe ich mich ja noch ein wenig drüber mokiert, dass es so unglaublich langweilig sein kann, ihn erst zu konzipieren und dann zu schreiben. Der Täter und sein Motiv sind ja von Anfang an bekannt und können nur mit großem Aufwand verändert werden. Deshalb hatte ich beim zweiten Schweden-Krimi zwecks Erzeugung von Spannung zunächst auf ein Exposé verzichtet, um dann reuig doch noch eines zusammenzubasteln.
Ich nehme das Risiko billigend in Kauf, dass ihr mich gleich alle auslacht, wenn ich gestehe, dass es schlappe 100 Normseiten gedauert hat, bis ich endlich die Guten von den Bösen unterscheiden konnte. Denn ich habe zwar keine Schwierigkeiten mehr bei der Namensfindung, aber das Ausloten der seelischen Untiefen fällt mir, wohl aus genre-spezifischen Gründen, extrem schwer. Jeder Böse hat ja auch mal klein oder, sagen wir, zumindest neutral angefangen. Und ich habe bei manchen Figuren heftige Skrupel, die nicht ganz so lichten Seiten herauszufiltern. Das sind ja schließlich auch irgendwie menschenähnliche Figuren, denen man Respekt entgegen bringen sollte, sonst wird der Text nix.
Fazit nach ca. einem Drittel: Joah. So kann es im Prinzip trotzdem weitergehen. Weil es ist tatsächlich alles andere als langweilig, wenn man so einen Text mal ganz anders angeht …

Wie ich Schweden lieben lernte: Der Löffelschnitt

Damit hier jetzt niemand verzweifelt, weil er bei Wikipedia keinen Eintrag zum Begriff Löffelschnitt findet: Den gibt’s dort (noch) nicht. Ich wollte lediglich einen eigenen Begriff kreieren, der den Vorgang beschreibt, den ich heute an meinem Manuskript vollzogen habe.

Eigentlich habe ich schon vor ein paar Tagen einen ganz ordinären Cut gemacht, um aus dem Geschreibsel erst mal herauszulesen, was ich eigentlich sagen will. Das war mir nämlich trotz des nachträglichen Verfassens des Exposés immer noch nicht ganz klar. Ich bin ein paar Tage in mich gegangen, um festzustellen, dass ich tatsächlich etwas aussage – schon mal gut – und, wenn ich noch ein bisschen was Inhaltliches dazupacke, man die Story auch ohne größere Schäden aufnehmen kann. Ist ja schon mal nicht allzu schlecht.

Fazit: Mit dem Löffelstiel habe ich gestgelegt, bis wohin die Story geht, und dann hab ich noch was dazugelöffelt. Fertig ist der Begriff! Und dann habe ich noch dieses Utensil aus der Besteckschublade gezogen, das ungefähr so alt ist wie ich, aber trotzdem noch besser löffelt, als ich mich an meine neue Brille gewöhne. Vielleicht kennt noch jemand diese Fütterungsgeräte aus eigener (leidvoller?) Gemüseerfahrung:

Gerade recherchiert: schwedische Vornamen

Der zweite Schweden-Krimi wächst und gedeiht, und mal wieder hänge ich an den Vornamen fest. Dabei gehe ich gar nicht so weit wie die gute J.K. Rowling und geheimse in jeden noch so kurzen Namen eine tiefere Bedeutung hinein. Es würde mir schon reichen, wenn ich sie mir die Schreibweise merken würde, obwohl die auch nicht soo exorbitant anders ist … Hier ist jedenfalls der Link, mit dem ich gerade herumfuhrwerke:

http://www.beliebte-vornamen.de/713-schwedische.htm

Social Media Auto Publish Powered By : XYZScripts.com