Lektorin ohne Vorurteil: Zwanzig Jahre verheiratet und so gut wie tot

Isabell, knapp vierzig, hat sich eigentlich ganz gut in ihrem Leben eingerichtet. Sie ist verheiratet, arbeitet in einem spannenden Beruf, und Sohn Marc bietet auch keinen Anlass zur Klage. Nur mit ihrem Mann Thomas, nun ja, da läuft es eher auf eine Wohngemeinschaft als auf eine Ehe hinaus. Seit er vor fast zwei Jahren einen schweren Unfall hatte, verkriecht er sich in seinem Reich, dem heimischen Keller. Er kommt nur noch zum Essen und Schlafen nach oben, aber eine Ehe – nein, die führen er und Isabell definitiv nicht mehr.

Isabell, die treue Seele, hält trotzdem zu ihm, bis ihr der wesentlich jüngere Dario sprichwörtlich vor die Füße fällt. Und plötzlich stellt Isabell ihr komplettes Eheleben infrage.

Was ich übrigens nicht nur wegen Lucia Schwarzens wunderbarem Liebesroman völlig in Ordnung finde. Denn mit 40 fängt das Leben erst an!

Lucia Schwarz: Liebe ohne Vorurteil
Print: 9783740751326, 328 Seiten, 11,99 €
Auch als E-Book erhältlich

Beitragsbild: N. Horstmeier traumkuenste.de

Magret Kindermann: Und dein Leben, dein Leben

»Du bist Schriftstellerin. Dann orchestriere meinen Mord doch fiktiv. Wie würdest du es machen, mh?«
Er trat einen Schritt auf sie zu. Sie wich nicht zurück.
»Es ist ganz leicht«, sagte er. »Man muss nur wissen, wie. Schau.« Er nahm ihre Hand und legte sie sanft auf seine pochende Halsschlagader. Er schwitzte leicht. Mit sanftem Druck führte er sie zu seinem Herzen.
Ein philosophischer Thriller für jeden Mutigen, der sich traut, Angst vor sich selbst zu haben.
http://themagret.com/

Nika Sachs: Abseitsliebe

Über sechs Jahre lang hat Lukas seine Gedanken in Tagebüchern aufgeschrieben, um mit seinem Leben aufzuräumen. Doch er ist nicht der Einzige, dessen Leben sich verselbstständigt. Auch seine Freundin Inga sowie sein Bruder Silas verlieren sich nach der turbulenten Familienzusammenführung zunehmend in ungeahnten Sehnsüchten und Herausforderungen. Während Lukas langsam zurück in ein stabiles Leben findet, bahnt sich bei Inga und Silas ein ernst zu nehmendes Problem an. Wahrheit ist eine Frage des Blickwinkels und diese Geschichte hat gleich drei verschiedene Erzähler.

Nika Sachs: Karmapoet

Karmapoet

Fuck you, Karma oder auch:
der Soundtrack meines Lebens.
Ich bin Lukas, mittlerweile fast dreißig, Profiprokrastinateur und Emotions-Messi mit Alzheimer, der vergessen hat, rechtzeitig den Sperrmüll seines Hirns rauszustellen.
Auf meinem Plan steht unter anderem, dass ich mich bei meiner Exfreundin Inga entschuldigen und ihr ein paar winzige Katastrophen beichten muss. Zum Beispiel, dass ich einen Zwillingsbruder habe, diverse Eskapaden mit Drogen und Frauen auf meiner Karmaliste stehen, aber vor allem: dass ich sie zurück will

Wiebke Tillenburg: Eselmädchen

In einer Welt, in der den Menschen die Fähigkeit geraubt wurde, ihre Wut zu beherrschen, erhält ein Junge die Chance, sie vor ihrem Untergang zu bewahren. Doch der Zeitpunkt ist ungünstig. Denn inzwischen hat er selbst alles verloren, was ihm einst Halt und Hoffnung bot.
Ein philosophisches Fantasymärchen, jenseits aller Hoffnung für die Menschheit.
https://www.twentysix.de/shop/eselmaedchen-wiebke-tillenburg-9783740743017

Nika Sachs: Am Horizont schwarz

Dies ist eine fiktive Erzählung aus dem Leben von Inga, die kurz vor ihrem fünfzehnten Geburtstag plötzlich in einer Beziehung mit ihrem besten Freund Lukas landet. Sie erzählt von den Veränderungen in ihrem Leben, dem Erwachsenwerden und der Hoffnung, dass Lukas ihr seine Geheimnisse anvertraut.
Am Horizont Schwarz ist die Vorgeschichte zu den Tagebüchern, die Lukas als Erwachsener schreibt. Von ihnen ist der erste von zwei Bänden im September 2017 unter dem Titel Schneepoet bei Twentysix erschienen.
Am Horizont Schwarz und Schneepoet können unabhängig voneinander gelesen werden. Jedoch erschließen sich in dieser Geschichte viele Hinweise erst, wenn der Schneepoet vorab gelesen wird. Zwischen den Handlungszeiträumen der beiden Romane liegen über zehn Jahre, demnach sind Lukas’ Tagebücher keine Jugendbücher.

Anni Bürkl: Die Ordnung des Todes

Eine Schießerei in einem Wiener Krankenhaus, das noch zum Teil Baustelle
ist. Der Täter entführt eine unter Schmerzen leidende junge Frau – zufällig
ist es die Freundin des Kriminalpolizisten Wolf Nowak.
Dann wird eine aus dem Iran stammende, beliebte Ärztin tot aufgefunden –
werden Nowak und sein Team den Fall klären, ehe es weitere Tote gibt?
https://www.annibuerkl.at/

Stefan Barth: Einen Kopf kürzer

“Einen Kopf kürzer” sammelt zwölf dunkle Kurzgeschichten, nach denen das Löschen der Nachttischlampe womöglich etwas schwerer fällt. Ob bei einem nächtlichen Freibadbesuch, beim Joggen im Stadtwald, in einem Erdloch in Syrien oder in uns selbst. Das Böse lauert überall und in den unterschiedlichsten Formen.
http://stefan-barth.works

Magret Kindermann: Tulpologie

Marlenes Lüge beginnt beim Blumenhändler. Jetzt denkt jeder, ihr Mann sei verstorben, dabei ist er nur auf einer Reise. Marlene beginnt ihr Leben als vermeintliche Witwe und findet Gefallen daran. Eine Geschichte über den Wahnsinn, das Wollen und die Liebe.
Magret Kindermann wurde 1988 in einem kleinen Dorf in Hessen geboren. Sie studierte Online-Journalismus in Darmstadt und arbeitete unter anderem bei einem Nachrichtensender in Berlin. Sie lebt nun in Eisenach, Thüringen und arbeitet als freie Autorin und Lektorin. Nach dem Roman “Zwei Königinnen” ist die “Tulpologie” ihr zweites Buch.

Nika Sachs: Schneepoet

Ich bin Lukas.
Neunundzwanzig, manisch depressiv und Vollidiot mit Hang zum Exzess, der Schizo-Gespräche mit seinem Karma führt und Tagebuch schreibt.
Bisher bestand mein Leben aus zwei Ländern, zwei Namen, einer Menge kreativer Inkompetenz und zu vielen Fehlentscheidungen. Eine davon war, mich von Inga zu trennen. Danach habe ich erfolglos versucht, zu kompensieren, es in achtzehn Jahren nicht geschafft zu haben, ihr zu erzählen, dass ich nicht nur ein paar psychische Probleme, sondern auch noch einen Zwillingsbruder habe …
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