Schlafloses Ranking …

… besagt, dass Rebellion auf Platz 12 und die Eisprinzessin auf Platz 43 ist:

 

… und jetzt ab ins Bett … Ballettbücher machen müde …

 

Weihnachtsfäule

Geht es euch auch so? – Das Frühstück am 26.12. hat immer so was Endgültiges. Dann ist die Zeit mit der Feierei endlich rum! Wie ich gesehen habe, habt ihr alle eifrig in den Wunderwald-Titel gestöbert und die Amazon-Statistik hochgetrieben:

38_DF01_Rebellion_140Rebellion: Amazon Bestseller-Rang: #25.862 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop): Nr. 40 in Kindle-Shop > eBooks > 40_DF02_Eisprinzessin_140Kinder- & Jugendbücher > Sport, Spiel & Spaß

Eisprinzessin Amazon Bestseller-Rang: #15.821 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop) Nr. 34 in Kindle-Shop > eBooks > Kinder- & Jugendbücher > Sachbücher Nr. 86 in Bücher > Kinder- & Jugendbücher > Nach Themen > Kunst & Musik

… und fragt mich bitte nicht, wie die “Eisprinzessin” es in die Kategorie “Sachbücher” geschafft hat.

Weiterhin schöne Lesezeit!

Rebellen im Ballettsaal?

Bein_links_liegendEltern meinen es fast immer gut mit ihren Kindern, besonders, wenn es um ihre Entwicklung geht. Das weiß Molly auch zu schätzen – und hat trotzdem andere Vorstellungen von ihrer Freizeitgestaltung als ihre Eltern. Was passiert, als Molly sich gegen die “ganzheitlichen” Pläne ihrer Eltern stellt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Dann beginnt der offizielle Vorlauf zum ersten Ballett-Roman im Lit.Limbus. Bleibt dran!

Ballettroman Rebellion: Lektorat des Grauens

Bein_rechts_liegendWerkstattbericht Rebellion, Tatzeit: 26.05.2013, 16.16 Uhr

E-Book, ca. 180 Seiten, mit verlinktem Glossar 0,99 €

And the Oscar goes to …

Der Text ist fertig, aber das Schlimmste läuft schon: das Lektorat. Jetzt erst kommen die ganzen Formulierungsschnitzer zum Vorschein – noch schlimmer: Die Namen passen nicht mehr. Ganz davon zu schweigen, dass es noch immer keine festen Titel für die Einzelromane – na ja, man sagt auch Sequels – gibt.

Melisande – Melisande – Melisande. So hieß sie bis jetzt. Und plötzlich passt der Name nicht mehr, vielmehr kann ich ihn mir aus unerfindlichen Gründen nicht mehr merken.

Ein Mittagessen mit Pudding zum Nachtisch später habe ich mich mit meiner eifrigsten Helferin endgültig und ohne weitere Wenns und Abers doch auf „Melisande“ geeinigt: Der Name ist klassisch, wurde schon von Goethe verwendet und entspricht der unsäglichen Mode, seinem Kind einen extrem individuellen Namen zu geben. Außerdem kann man Melisande passend abkürzen, nämlich zu Molly. Molly drückt Melisandes Körperlichkeit besser aus als Melisande, wie ich es ganz zu Anfang schon wollte, wirkt aber nicht ganz so tranig. Und – Supercheat – aus Molly kann im Lauf der Serie die sportliche Melly werden. Somit ist die Metamorphose perfekt und deckt sich mit dem vorläufigen Titel, den wir dem ersten Roman gegeben haben: Rebellion.

So, und das war der Werkstattbericht zum ersten Roman! Aber inzwischen gibt es ja auch schon Band 2, nämlich die “Eisprinzessin” und sogar Band 3, nämlich “Swanlake”, und ich kann euch schon jetzt Band 4 versprechen, aber wie es sich gehört, steht der endgültige Titel noch nicht fest. Manche Dinge haben einfach Tradition!

Endspurt

Pfeil_und_BogenWerkstattbericht Rebellion, Tatzeit: 26.05.2013, 00.06 Uhr

E-Book, ca. 180 Seiten, mit verlinktem Glossar 0,99 €

Es hat schlappe zwei Stunden gedauert, alle neuen und alten Enden zusammenlaufen zu lassen. Jetzt kann ich getrost aufs Ende zusteuern: Erst- und Zweitprotagonistin sind verarztet, die Figuren, die sich finden sollten, sind glücklich zusammen, mehrere Stränge wurden begonnen und so präpariert, dass sie sich mühelos durch die nächsten Romane ziehen können. Die Seitenzahl ist inzwischen ganz ordentlich, denn Autoren formulieren zwar in erster Linie ihre Ideen, schreiben aber für ein lesendes Publikum, und das will dicke Bücher bzw. lange E-Bücher haben. Aufgrund der Menge sollte sich jedenfalls meine Lektorin nicht mehr beschweren können.

Was liegt noch an? Mindestens vier Unterkapitel warten noch auf Vollendung bzw. Angriff. Die Jugendlichen sind gereift und dürfen noch ein wenig mit ihren neuen sozialen Fähigkeiten herumspielen, bevor der erste Roman in den zweiten übergeht. Der Schluss wird noch mal eine Ecke kniffeliger, denn dann gehen Jugendliche und Erwachsene aufeinander zu. Jedenfalls habe ich das geplant. Vielleicht gibt es aber wieder eine unvorhergesehene SMS oder irgendwelche Spielverderber, die an der falschen Stelle alles verraten, weil sie es nur gut meinen.

Wenn der Roman schneller als die Autorin ist

Werkstattbericht Rebellion, Tatzeit: 25.05.2013, 22.03 UhrSprung_Faust

E-Book, ca. 180 Seiten, mit verlinktem Glossar 0,99 €

Und dann waren da noch die Lücken. Nachdem ich vollmundig von neuen Hauptpersonen geschwallt habe, ist mir aufgefallen, dass ich ihnen gegen Ende des Romans keine Sonderrolle zuweisen kann, ohne sie vorher geschickt in die Handlung einzuflechten. Das kann spärlich und unauffällig passieren, damit keiner einen Krampf kriegt – und das habe ich jetzt auch getan. Mir ist klar, dass ich damit ein paar Kleinigkeiten vorweg nehme. Andererseits brauche ich für die entscheidende Stelle, wo diese(r) Vize-Protagonist(in) auftaucht, selbst ein bisschen Vorlauf; sonst weiß ich ja auch nicht, wie er oder sie sich bis dahin entwickelt hat und was ich ihm / ihr in den Mund legen soll. So ist das mit den überraschenden Entwicklungen – manchmal sind sie schneller als der Autor.

Nach dem großen Krach

SchaukelWerkstattbericht Rebellion, Tatzeit: 25.05.2013, 16.15 Uhr

Die Nachwirkungen des Crashs sind abgeklungen.

Wenn man sich emotional in jüngere Figuren hineinversetzt, fühlt man mit ihnen, auch wenn man es nicht will. Zudem ergibt sich, wenn man sich darauf einlässt, ohne die aktuelle Welt aus den Augen zu verlieren, eine interessante Perspektive: Auf einmal verstehe ich, warum Jugendliche und Kinder uns Erwachsene mitunter sehr kritisch sehen. Handlungen, die ich auf den ersten Blick als verständlich erachte, werden in den Augen des Jugendlichen ungerecht, sinnlos, gemein, überflüssig. Fragt sich nur, wann der Punkt im Leben eines Menschen kommt, an dem er oder sie die Seite wechselt.

Im Übrigen ist das Wochenende im Roman jetzt auch vorbei, die Schule geht weiter. Und Molly? Die hat jetzt noch einiges vor sich.

E-Book, ca. 180 Seiten, mit verlinktem Glossar 0,99 €

Ausblicke auf das Ende

LL_38_Spagatsprung_ScherenschnittWerkstattbericht Rebellion, Tatzeit: 25.05.2013, 13.20 Uhr

Der Moment …

… wenn man merkt, dass sich im Laufe des Schreibens eine zweite Hauptfigur entwickelt hat:

E-Book, ca. 180 Seiten, mit verlinktem Glossar 0,99 €

Noch ein Kapitel, dann ist der Roman fertig, zumindest in der Rohfassung. Fast schon traditionell geht mir mit dem „Beginn des Endes“ auf, dass es noch ein paar Löcher zu stopfen gibt, die sich trotz Exposé mit der Entwicklung der Geschichte ergeben haben. Mit der Umbenennung der Figuren fing es an, womit ich eigentlich schon früher hätte erkennen können, dass an den Namen auch eine zusätzliche, individuelle Entwicklung hängt. Keine Panik, auch das gehört dazu. Es ist zwar nicht so, dass man anhand der „Exklusivität“ der Namen die Protagonisten bestimmen könnte, aber hin und wieder – und auch in diesem Fall – trifft es zu. Folgende wichtige Personen haben sich demnach ergeben:

Chip – Ciprian – hat einen Namen, der aus einem anderen Kulturkreis stammt. Somit liegt die Annahme nahe, dass ihm demnächst eine Extrastory zusteht – und dem ist tatsächlich so. Außerdem hat er den augenfälligsten Sidekick, nämlich Sebastian, den Musiknerd. Sein Bruder Cornel bringt zudem eine ganz neue Strömung in die Jugendkultur, aus der sich im Laufe der folgenden Romane noch etwas machen lässt.

Princess Chillla muss man nicht mehr umbenennen, außer man wertet ihren richtigen Namen als Umbenennung. Aber wie heißt sie denn nun wirklich? Das wird im nächsten Roman verraten.

Und Sarah? Sie wurde zu Isabel mit einem L. Vordergründig deshalb, weil ich zu viele Vornamen mit S beginnen lasse. Aber wenn ich die Staffette an den nächsten Autor weitergebe, wünsche ich mir inzwischen, dass aus Sarah-Isabel mehr wird als „nur“ die Quotenzicke. Niemand ist zickig, weil er nichts anderes zu tun hat. Das ist mir klargeworden, als ich die Café-Szene mit ihr und Sophia geschrieben habe. Vielleicht ist sie auch so was wie Mollys Zwilling – nicht unter-, sondern überfordert? Also, liebe(r) Mitautor(in), vergiss mir meine Isabel mit einem L nicht …

Synonymbad

Bein_links_liegendWerkstattbericht Rebellion, Tatzeit: 24.05.2013, 22.10 Uhr

E-Book, ca. 180 Seiten, mit verlinktem Glossar 0,99 €

Wenn man ein Kapitel nach dem Showdown bzw. Crashtest ansetzt, dann ist bezüglich der Kapitelüberschrift guter Rat teuer. Wie gut, wenn man eine Version des Duden-Korrektors auf dem Rechner installiert hat! Dort kann man sich nicht nur den passenden Begriff heraussuchen, sondern auch in Synonymen baden. Und wer hätt’s gedacht, ich habe tatsächlich ein Synonym dafür gefunden, dass es nach dem Totalcrash weitergeht.

Ich bin auch erleichtert, dass das Schlimmste vorbei ist, denn auf die Dauer ist es ganz schön anstrengend, die Protagonistin von einer Katastrophe in die nächste fallen zu lassen, zumal ich weder mit Zauberstäben noch Schusswaffen oder reitenden Boten aufwarten kann – die gibt es nicht mal in der Jugend, wo Gedanken bekanntlich Berge versetzen können.

Nun denn, auf in den entspannten Abspann, wobei der auch nicht sooo … aber ihr werdet es ja lesen.

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