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Es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass Steffi aufgrund einer Zwangsstörung völlig außer Rand und Band zu geraten scheint. Dem gegenüber steht Caros Verhalten, das nicht minder auffällig ist: Jahrelang arbeitet Caro in eher anspruchslosen Jobs, um ihren Traum, eines Tages vom Schreiben zu leben, zu finanzieren. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit sagt sie der Arbeitswelt der Angestellten Adieu und verzieht sich in ihr Büro in ihrem Stadthaus. Dort sitzt sie Tag für Tag und überarbeitet ihre alten Manuskripte. Trotz ihrer Unbeirrbarkeit erleidet sie einen Misserfolg nach dem anderen. Die Crux: Sie müsste lediglich ihre Werbestrategie verändern, um zumindest ein bisschen Erfolg zu haben, also Bücher zu verkaufen. Doch ihr einziger Kontakt in die Branche ist die Schreibgruppe „Die Federknechte“. In dieser Gruppe herrscht das Gefühl vor, aufgrund perfider Marktmechanismen von der Welt „übersehen“ zu werden. Alles in allem nichts, was die Stimmung hebt oder zu kreativen Ideen führt!

Jahrelang arbeitet Caro in eher anspruchslosen Jobs, um ihren Traum, eines Tages vom Schreiben zu leben, zu finanzieren. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit sagt sie der Arbeitswelt der Angestellten Adieu und verzieht sich in ihr Büro in ihrem Stadthaus. Dort sitzt sie Tag für Tag und überarbeitet ihre alten Manuskripte. Trotz ihrer Unbeirrbarkeit erleidet sie einen Misserfolg nach dem anderen. Die Crux: Sie müsste lediglich ihre Werbestrategie verändern, um zumindest ein bisschen Erfolg zu haben, also Bücher zu verkaufen. Doch ihr einziger Kontakt in die Branche ist die Schreibgruppe „Die Federknechte“. In dieser Gruppe herrscht das Gefühl vor, aufgrund perfider Marktmechanismen von der Welt „übersehen“ zu werden. Alles in allem nichts, was die Stimmung hebt oder zu kreativen Ideen führt!

Auch als sich abzeichnet, dass Caro aufgrund ihrer Kontaktscheue niemals wird vom Schreiben leben können, schottet sie sich mit ihren Büchern ab. Erst mit Steffis Hilfe fängt sie an, ihre Bücher in Buchhandlungen vor Ort vorzustellen, ihre Website zu pflegen, zu Buchmessen zu fahren, Social-Media-Kontakte aufzubauen. Und trotzdem will der Funke bei den Lesern nicht überspringen.

Warum kehrt Caro dann nicht zu ihrem alten Leben zurück? War es wirklich so schlecht, halbtags zu arbeiten und an den Nachmittagen kreativ zu sein? Da Caro zur Rückkehr nicht in der Lage ist, sollte man vielleicht auch die Frage stellen, ob es ihr wirklich nur ums Schreiben geht oder ob sie damit ein anderes Ziel verfolgt. (Ob es so ist, steht im Roman.)

Somit wird beim Lesen klar, dass auch Caro nicht ganz beschwerdefrei ist. Ihre Absicht ist letztlich der Anlass für Steffi, einzugreifen und ihrer Frau scheinbar zu überirdischem Erfolg zu verhelfen.

Die Liebe meines Lebens. E-Book, ca. 380 Seiten, ISBN 973-3-940582-89-8, April 2019

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