Autoren im Dialog: Die neue Unhöflichkeit #LBM17

Joe Brauns Begräbnis. Rache macht glücklich

Von Adolph Knigge - Deutsches Textarchiv aufgerufen am 1. Juli 2013, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26995645
Von Adolph Knigge - Deutsches Textarchiv aufgerufen am 1. Juli 2013, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26995645

Leute, Leute, Leute … Isses denn so schwer?
Wissen Autoren wirklich nicht mehr, warum man schriftliche Nachrichten mit einer höflichen, vertraulichen, formellen, wie auch immer gearteten Anrede beginnt? Wohin sind das “Hallo” und das “Hi” verschwunden, mit denen analoge wie digitale Nachrichten einst eingeleitet wurden? Was ist der Schlussformel zugestoßen, mit welcher der Schreiber viele, freundliche, liebe, herzliche, hochachtungsvolle Grüße erteilte?
Und dann diese grußlosen Einzeiler à la “Können Sie das mal teilen?” Nö, kann ich nicht. Dazu bedarf es der Dreingabe “bitte”, die mich auch über fehlende Links und andere Hinweise auf den zu teilenden Inhalt hinwegsehen lässt. Und wenn als Superfeature auch noch ein “danke” angefügt wird, bin ich glücklich. Diese kleinen Zauberworte der Höflichkeit sind kostenlos, aber nicht umsonst!
Es wäre schön, wenn wir uns bitte auf ein Mindestmaß an Etikette einigen könnten.
Danke!

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