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Daliborka und die Menschen: Wie das mit den Wissenschaften wirklich lief

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Lange Zeit lebten Drachen, Zwerge, Elben und die Unterweltwesen allein auf der Welt. Man arrangierte sich. Die Drachen bekamen die warmen Gegenden, die Elben das Wasser, die Zwerge die Berge und die Geister den Himmel.

Es funktionierte ganz gut, bis die ersten Menschen begannen, umherzuziehen. Sie beanspruchten Platz und Nahrung. Irgendwann waren sie so zahlreich, dass sie in den Lebensraum der anderen Wesen hineindrängten. Man rückte enger zusammen und ging sich ziemlich schnell auf die Nerven.

Um den Drachen eins auszuwischen, die sich plötzlich auf den Bergen niederlassen wollten, brachten die Zwerge den Menschen das Feuer. Das gefiel wiederum den Elben nicht, denn die Menschen fuhren nun das Feuer auf ihren Booten auf dem Wasser spazieren und warfen noch mehr Dreck in die Meere. Dafür machten die Elben die Drachen als Hüter des Feuers verantwortlich.

Die Drachen wiederum begannen, die Welt aus der Luft zu erkunden und bekamen zunehmend Ärger mit den Geistern. Die mochten es genauso wenig wie die anderen, dass Fremde in ihr Territorium eindrangen. In ihrer Not beschlossen die letzten Drachen, einen menschlichen Eremiten in die Kunst der Geisterbeschwörung einzuweihen, damit die Menschen die Geister beschäftigten.

Der von einem Geist besessene Eremit experimentierte mit bewusstseinserweiternden Stoffen. Weil die Geister schon lange einen Groll auf die Elben hatten, die in den Meeren (dem „Gegenhimmel“) keine Geister duldeten, ließen sie den Eremiten die Grundlagen der Kräuterkunde entdecken. Damit waren die Elben nicht mehr die Hüter der lebensverlängernden Riten. Dieses Wissen verbreitete sich rasend schnell unter den Menschen. Die Bevölkerung explodierte förmlich. Der Lebensraum der anderen Wesen wurde knapp.

Doch je mehr Lebensraum die Menschen eroberten, desto rücksichtsloser wurden sie. Kriege brachen aus. Seuchen überzogen die Welt. In der Hoffnung, dass die Menschen sich auf diese Weise schneller ausrotteten, beschlossen Drachen, Elben, Zwerge und Geister, den Menschen nach und nach weiteres Wissen zu enthüllen. Und so brachten die Elben den Menschen die Medizin, die Zwerge die Wissenschaften und die Geister die Spiritualität. Die Drachen waren davon überzeugt, dass sich die Menschen umso schneller selbst ausrotteten, wenn sie ihnen das Fliegen beibrachten. Doch stattdessen legten sie die Grundlagen des Gütertransports.

Alles Weitere ist hinlänglich aus der Geschichte der Menschheit bekannt.

Daliborka: Der Nachtmahr. Teil 1 der Trilogie Das Geheimnis der Freiheit E-Book, ca. 200 Seiten, ISBN 9783940582904, Juli 2019, 3,99 €

Im Rausch. Schweden-Krimi bei Midnight Ullstein

Die 15-jährige Tuva Eklund hat alles, was man sich wünschen kann: Eltern, die sie lieben, es mangelt ihr an nichts und ihr Dealer Tom versorgt sie regelmäßig mit neuem Stoff. Doch dann gerät ihr vorsichtig austariertes Leben aus dem Gleichgewicht, als sie einerseits die Nachricht vom Tod ihres Onkels und ihrer Tante erreicht. Und sie andererseits herausfindet, dass sie wahrscheinlich adoptiert wurde. Bei beidem scheint irgendetwas faul zu sein. War der Tod ihrer Verwandten wirklich ein Unfall? Und wieso gibt es keine offiziellen Papiere zu ihrer Adoption? Kurzerhand nimmt sie Reißaus und steigt zu Tom und seinem großem Bruder David ins Auto. Denn auch die beiden sind quasi auf der Flucht. Nur vor was oder wem wollen sie Tuva nicht sagen. Und während die drei quer durch Europa kurven, ist nicht nur die Polizei hinter ihnen her, sondern auf einmal auch der schwedische Geheimdienst …
Im Rausch  von Mikaela Sandberg. ca. 230 Seiten, ISBN 978-3-95819-122-8, 3,99 €
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Daliborka und Sahir Altın, der Zwergenprinz im Exil

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Es war einmal ein Prinz, der glaubte, Daliborka zu lieben, als er noch mit ihr zusammen das Internat Burg Edelstein besuchte. Doch trotz aller Freundschaft sprang der Funke im entscheidenden Moment einfach nicht über. Statt um ihre Hand anzuhalten, wie es jeder gestandene Prinz getan hätte, schenkte er ihr ein Freundschaftsarmband mit einer selbst gravierten Plakette. Und das war’s dann auch schon mit ihrer Beziehung.

Sahir, der Prinz aus den Hallen des Djebel Toubkal, wusste, dass sein Volk in ihm keinen guten König sehen würde. Ihm fehlte auch der Wille, das zu ändern. Deshalb ließ er sich vor fünfzig Jahren als Graveur in Berlin-Gesundbrunnen nieder und hütete die Territorialurkunde seines Volkes. Er spielte Statthalter für seinen Vater, den König, um wenigstens etwas zu tun.

Der Diebstahl der Territorialurkunde entblößt ihn nun. Er ist nicht nur kein guter Statthalter. Nein, der perfide Diebstahl des Nachtmahrs berührt Sahirs Herz und weckt in ihm, was er stets verleugnete. Er möchte lieben und geliebt werden, weil er ist, wie er ist. Und nicht, weil er einem Geschlecht angehört oder der Prinz ist.

Daliborkas Ankunft sieht er mit gemischten Gefühlen entgegen. Hundert Jahre haben sie sich nicht gesehen. Ob sie ihn verstünde, wenn sie wüsste, dass er …

Natürlich könnte das alles auch auf den schrecklichen Liebeszauber zurückzuführen sein, der sich seiner bemächtigt. Denn die etwas dümmliche Wirtin Barbara mit dem Esoterik-Tic spielt mit magischen Tricksereien herum, als wäre es Kochrezepte. Als Statthalter von Gesundbrunnen sorgt Sahir 1885 dafür, dass sie sich ablenken kann, doch auch das funktioniert nicht so, wie er es gern hätte.

Außerdem hasst Sahir Menschen, die leider seine besten Auftraggeber sind. Und so graviert er Platten und Schilder und Schmuck für diese großen Wesen mit den riesigen Füßen, dem arroganten Gebaren und der Einbildung, dass ihnen die Welt gehört.

Aber gut. Sie wissen es nicht besser.

Daliborka: Der Nachtmahr. Teil 1 der Trilogie Das Geheimnis der Freiheit E-Book, ca. 200 Seiten, ISBN 9783940582904, Juli 2019, 3,99 €

Daliborka: Der Nachtmahr. Juli 2019

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1885, Berlin-Gesundbrunnen:

Über Jahrzehnte hat Sahir, der Statthalter der Zwerge, die letzte Bastion seiner Gattung im Nordwesten der Großstadt bewacht. Eines Nachts wird die Eigentumsurkunde der Zwerge von einem Nachtmahr gestohlen. Zur Aufklärung des Falls wird die Zwergin Daliborka, adelige Vertreterin des Dezernats Riesengebirge, entsandt. Doch auch Drachen und Elben wollen den Kiez als Lebensraum für ihre Gattungen sichern, um von den Menschen nicht ganz verdrängt zu werden …

Damit nicht genug: Ein Liebeszauber ergreift die Bewohner des Kiezes. Nur eine Hexe kann diesen mächtigen Zauber wirken. Sahirs Verdacht fällt auf Barbara, die Wirtin der Bierstube. Sie interessiert sich auffallend für Esoterik und Steinmagie. Oder ist es doch die unscheinbare Küchenhilfe Anna, die ein geheimnisvolles Doppelleben führt? Und wer ist der finstere Hintermann, der die Zwerge aus Gesundbrunnen vertreiben will? Ist er verantwortlich für die Anschläge auf Frau Daliborkas Leben?

Daliborka: Der Nachtmahr. Teil 1 der Trilogie Das Geheimnis der Freiheit E-Book, ca. 200 Seiten, ISBN 9783940582904, Juli 2019, 3,99 €

Daliborka, Zwergin unter Zwergen: Respekt gibt’s leider nicht gratis dazu

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Im Jahr 1885 begegnen wir Baronka Daliborka, Montanwissenschaftlerin, vom Dezernat Riesengebirge aufgrund hervorragender Leistungen in ihrem Fachbereich in den Adelsstand erhoben. Gegen den Widerstand gleichgestellter Kollegen. Allein diese Episode hätte einen eigenen Roman verdient!

Doch die Baronka, die sich nur von bevorzugten Persönlichkeiten ohne das obligate „Frau“ ansprechen lässt, will lieber den Dieb stellen, der das Territorium ihres Volkes in Berlin-Gesundbrunnen beansprucht. Denn der Platz für die Zwischenweltwesen schwindet zunehmend, weil die Menschen sich immer mehr ausbreiten. Für Scharmützel über die Gleichstellung von Zwerg und Zwergin fehlt ihr (noch) der Nerv. Sie glaubt sich auf ihrem Posten in Sicherheit.

Dabei hätten ihr schon die drei Anschläge auf ihrer Reise von Pardubitz nach Berlin zu denken geben müssen. Kein noch so perfekt konzipiertes Gefährt transportiert sie sicher von A nach B. Einmal muss sie sogar in die nordböhmischen Zwergentunnel ausweichen, weil ihr die Motorkutsche unterm Hintern explodiert. Doch warum will ihr überhaupt jemand ans Leder?

Sie weiß zudem, dass in Berlin ihre verflossene Liebe Sahir auf sie wartet. Sahir, der marokkanische Königssohn, dessen Frau sie ganz gern geworden wäre. Aber er zögerte im entscheidenden Moment auf Burg Edelstein. Und so widmete Daliborka ihr bisheriges Leben dem Amt als Montanwissenschaftlerin. Soweit war es ein gutes Leben mit vielen Annehmlichkeiten.

Trotzdem muss sie sich bei jedem männlichen Mitarbeiter erst einmal durchsetzen. Denn Respekt gibt es auch bei Zwergen nicht einfach so. Eine „richtige“ Zwergin bleibt nämlich unter ihrem Familienberg und kümmert sich um Buchführung und Nachwuchs. Keinesfalls zieht sie in die Welt hinaus! Und wenn doch, dann nur, weil sie wie Daliborka dazu berufen wurde. Trotzdem bleibt ein Geschmäckle. Irre, oder?

Bei Wikipedia gibt es einen Artikel zur Ruine der Burg Edelštejn

Daliborka: Der Nachtmahr. Teil 1 der Trilogie Das Geheimnis der Freiheit E-Book, ca. 200 Seiten, ISBN 9783940582904, Juli 2019, 3,99 €

Eine Sammlung mit Pizza: Schlimme Schreibvergangenheit einer Lektorin :-D

Wird gestrichen, weil GEHT GAR NICHT:
Ihre Worte zersetzten die adoleszente Heiterkeit in kleine Pakete, ungefähr von der gleichen Größe wie die Stücke, in die Heather oder Ava oder Norma später die fertige Pizza schneiden würden. Und: Ja, das hab ich mal geschrieben.

05.06.18, 12:01 Uhr

https://twitter.com/Textflash/status/1003939775559208965

Wie man sich selbst ein Bein stellt: In einem Text haufenweise Süßspeisen unterbringen und ihn Jahre später lektorieren. Ich habe bin gerade auf eine Kühltheke mit Eisbechern gestoßen. Ihr findet mich in der Küche.

07.06.18, 13:43 Uhr

https://twitter.com/Textflash/status/1004690265486102528

Achtung, böser Satz:
Dann schwenkte sein Blick zu ihrem ausdruckslosem Starren, und auch sie musste sich die Bestandsaufnahme ihrer Erscheinung gefallen lassen.
NOOOOIIIINNN … !!!
Wech damit!

07.06.18, 13.56 Uhr

Seine heiße Hand brannte ihre zarten Finger in die Tischplatte.
Das ist eine coole Metapher, oder? ODER?!
Was sagt @edankenwaelder dazu, Meisterin der wunderbaren Metaphern? @GuardNightmane?

07.06.2018, 14.06 Uhr

HAHAHAHAAA! Ein Bier ist ein Brot! Dann belegte sie die drei bis bier Sandwiches stets mit den leckersten Sachen, die (…)

07.06.18, 14:51 Uhr

https://twitter.com/Textflash/status/1004707305827467264

Aus einem nicht mehr greifbaren Grund hat Corned Beef Eingang in meine Romanserie “Ballerina High” gefunden. Als Metapher für Enttäuschungen. WTF?

07.06.18, 15.01 Uhr

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