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Speed.Limbus: Feuer sticht Wasser

Kurze Pause ist beendet, allerdings finde ich jetzt die Idee, Benjamin noch mal in den See zu werfen, blöd. Was passt noch zur Überschwemmung? Das Gegenteil von Wasser – Feuer? Genau. Am besten sozialistisches.

Speed.Limbus: Ab in den Teich?

Davon abgesehen, dass ich allmählich Hunger kriege, habe ich jetzt mehr oder weniger elegant eine Überleitung zurück zu Benjamin gefunden. Er wird gleich in den Teich steigen und sich fürchterlich aufführen. Vielleicht auch erst nach dem Mittagessen, das in der Küche dräut.

Arbeitszeit bis jetzt: 3 Stunden 7 Minuten

Speed.Limbus: Hänger!

Die Schwierigkeit besteht mal wieder darin, die Übergänge so geschmeidig und logisch hinzubasteln, dass Rahmengeschichte und Streiche zueinander passen. Ich fürchte, das gelingt mir nicht immer. Z. B. werde ich jetzt Tinis Freundin Raphaela, kurz Raphi, vorstellen, will aber gleichzeitig noch mal den kleinen Benjamin aus der Regenwurmgeschichte in den Teich stellen. Immerhin könnte ich den Strom ausfallen lassen, damit die Kinder sich wieder Louisa zuwenden müssen. Oder ich lasse diese Episode in Louisas Gedanken stattfinden? Sch… Kreativität.

Speed.Limbus: Nasse Füße

Kapitel Nr. 3 steht an. Ich überlege, ob ich jemals selbst eine Überschwemmung mitgemacht habe, die Sandsäcke und Kellerauspumpen nötig gemacht hätten – nein, habe ich nicht. Dafür habe ich mir von Verwandten darüber erzählen lassen und vor ein paar Jahren, als Baiersdorf bei Forchheim fast weggeschwommen ist, aufmerksam die Nachrichten verfolgt. All das politische Geplänkel um die Schadensregulierung des Staates, der einspringen wollte, ist mir noch in Erinnerung: 5000 € wurden damals für jeden Hausbesitzer veranschlagt, was aber im besten Fall für die Brotzeiten der Handwerker gereicht hatte. Dass die Versicherungen nicht eingesprungen sind, lag daran, dass Baiersdorf eigentlich kein Überschwemmungsgebiet ist und somit so ein Schaden bei den meisten Hausversicherungen nicht abgedeckt wurde. Da waren sie fein heraus, die Versicherungsgesellschaften … Komisch, dass nicht schon damals jemand den „monetären“ Gesellschaften gegenüber misstrauisch geworden ist.
Wie dem auch sei, ich werde mich jetzt weiter auf den familiär-sozialen Aspekt stürzen, der eine Aussöhnung im o. g. Fall nötig macht.
Alles in allem liege ich gut in der Zeit, werde wohl bis zum Mittagessen noch ein paar Seiten runterreißen.

Speed.Limbus: Pschyrembel

Nenn mir ad hoc eine ansteckende, chronische Krankheit, die eine Familie zerrütten kann und die auch ohne Sex übertragbar ist, ohne zwangsweise letal zu verlaufen. Wieso habe ich in der Schule nicht besser aufgepasst? Da hilft nur noch der Blick in den Pschyrembel. Befund: Hepatitis!

Speed.Limbus: Eins nach dem anderen …

Jetzt wird es auch in der Rahmenhandlung spannend, denn eine Überschwemmung droht. Ich habe lange überlegt, ob man nicht im Stil von Ludwig Thoma oder Peter Rosegger einfach eine Geschichte an die nächste hängen soll, aber letztlich müsste man dafür auch einen zusammenhängenden Rahmen schaffen. Zudem habe ich während des Schreibens noch mehr Ideen entwickelt, die man nicht alle in einem Buch unterbringen sollte, um es nicht völlig zu überladen – und die Zeit ist ja auch begrenzt. Schön ist, dass auch hier der Erzählfluss gegeben ist, der bisher ganz leicht in die nächsten Kindergeschichte mündet.

Speed.Limbus: Faul sein war schön …

Trotz Ekelfaktor ist die Geschichte ziemlich gut angekommen. Allerdings muss ich mich jetzt fragen lassen – wie Louisa von Tini – ob die Kinder damals wirklich so, nun, desorganisiert waren. Und ich muss sagen: ja! Die Zeit ohne Organisation war herrlich!

Speed.Limbus: Wurm-Strafe

Weil meine Familie sich mit Frühstück und allem anderen sehr viel Zeit gelassen hat, müssen sie sich passend zum Essen die Regenwurmgeschichte anhören. Strafe muss sein.

Speed.Limbus: Fazit erster Tag

Erster Tag, 19 Seiten nach 5:42. Sagen wir 20 Seiten in sechs Stunden. Dann wäre ich nach 18 Stunden bei ca. 60 Seiten, plus ca. 10 für weitere 3 Stunden (s. Rechnung weiter oben), macht – 70 Seiten. Kann man das so rechnen? Wenn mir unterwegs die Inspiration ausgeht, was mache ich dann? Immerhin, es ist planbar. Und morgen schreibe ich weiter.

Speed.Limbus: Hätt’ ich mal!

Mist. Was hat eine moderne Schließanlage in den 80ern gekostet? Kommen 20.000 D-Mark hin? Kann man das ggf. der Phanasie der Kinder überlassen? Oh Mann. Hätte man sich damals mal dafür interessiert – als Zehnjährige!

Zeit nach der Pause: 1 Stunde 35!

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