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Speed.Limbus: The Diamonds Of Life

Ich habe mir eine Auszeit von einigen Stunden gegönnt, in denen ich
a) mal wieder eine Enid-Blyton-Vertonung mit vier Kindern und einem Hund gehört
b) meinen etwas schlaffen Körper mit musikalisch untermalten Bewegungen ins Schwitzen gebracht
c) ein Mahl aus Knäckebrot und Marmelade / Knäckebrot und andere Marmelade / Bauernbrot und Camembert genossen

habe. Jetzt trinke ich gerade einen ungeschliffenen Diamanten – ein alkoholfreies Bio-Bier. Das Bio schmeckt man kaum, wohl aber das Bier. Ich habe mir sagen lassen, dass es sich mit Alkohol noch besser schreibt. Aber ich fürchte, dass ich dann zu viel aus dem Nähkästchen plaudere … Also, weiter geht’s alkoholfrei …

Speed.Limbus: Kurzer Hack vor der nächsten Pause

… irgendwie kann man zwischen Weihnachten und Neujahr mit weniger Unterbrechnungen schreiben. Egal, dann muss es eben so gehen. Lassen wir also den Chef des Hotels seine “Pizza Palermo” genießen …

Speed.Limbus: Das Wetter ist schöner als …

… mein Computer, weshalb ich jetzt eine kleine Einkaufspause einlegen werde. Schließlich will ich am Wochenende nicht verhungern.
Letzter Stand: Mein PC zickt derzeit ein wenig, ich habe die Figuren Iwanov und Röki beleuchtet. Und weil ihr so brav seid, kommt jetzt die versprochene Leseprobe, bitte achtet noch NICHT auf das Layout. LL17_Culture_Balance_Leseprobe01

Speed.Limbus: Organisations-Plöppelkram

… eine Leseprobe will sorgfältig ausgesucht werden. Derzeit dauert die virtuelle Diskussion an. Aber das stehen wir durch – und ich schicke jetzt erst mal das Opfer mit der Limousine auf die Piste. Mal sehen, was der Style Coordinator dazu sagt, wenn man als Codeword die “Pizza Palermo” ausgibt.

Speed.Limbus: Mittagspause!

Heute ist die Pizza nicht angebrannt 🙂 Habe gerade ein Stück Knobelarbeit hinter mir. Wie verrät man etwas, ohne zu viel zu verraten? Nach der Mittagspause wird es Zeit für die Leseprobe. Meine Lektorin, erhöre mich, welche Passage schlägst du vor?

Speed.Limbus: JETZT …

… geht es weiter. Fazit der letzten beiden Stunden:
– Die Datenkorrektur für die Druckerei ist reibungslos von der Bühne gegangen.
– Nach einer ausführlichen Telefonkonferenz steht jetzt fest, was in ca. einer Woche zu geschehen hat – zu welchem Thema überhaupt, erfahrt ihr nach dem Speed.Limbus.
– Meine Hausschuhe haben sich in Wohlgefallen aufgelöst. Ich weiß jetzt, dass sie aus mindestens drei Schichten bestehen.

Und jetzt: SCHREIBEN …

Speed.Limbus: … und im Alltag ebenso

Es ist ja nicht so, dass ich jetzt wie King of Pommes dasitze und schöngeistig vor mich hinlogorrhoehe (das muss man erst mal aussprechen können :-). Der Alltag fordert auch sein Recht. Dazu gehören u. a. Anrufe von der Druckerei, die von jeher für akute Panik sorgen. Denn wenn die Druckvorlagen nicht passen, sieht das ganze Produkt hinterher mistig aus. Also unterbreche ich lässig meine Limbus-Transkriptionen und kümmere mich um die Backoffice-Arbeiten, die auf den Millimeter genau für Nervenkrisen sorgen können.

Derzeit warte ich darauf, dass der Upload abgeschlossen ist. Wie es aussieht, klappt der ausnahmsweise mal reibungslos. Wie gut, dass man sich trotz aller Hektik auf die Zulieferer verlassen kann – danke, liebe Druckerei, danke, liebe Lektorin, danke, lieber Praktikant! Das musste mal gesagt werden.

Speed.Limbus: Nach dem ersten Lektorat

Guten Morgen, also meine Lektorin Frau Lange mag meinen Text. Das tut sie, weil er anscheinend tatsächlich gut ist. Was bedeutet, dass ich in den nächsten Stunden eine Leseprobe hochladen werde. (Ich darf, ich bin die Urheberin.) Sie hat mir natürlich auch ein paar Sachen um die Ohren gehauen, die Brüllfaktor haben. Nicht emotional aufgeladen, sondern eher buchstabentechnische Dreher. Mindestens einer wird es in meinen täglichen Wortschatz schaffen. So ist das, wenn man spät abends noch am Rechner sitzt. Un welche Buchstabendreher es sich handelt, erfahrt ihr in Kürze, nach Erledigung des üblichen Bürokrams, hier. Und dann schreibe ich weiter …

Speed.Limbus: Griffel fallen lassen. Zusammenfassung des Tages …

Also für heute ist erst mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Da heute hier auch ziemlich was los war, bin ich nicht so weit gekommen, wie ich wollte, aber immerhin:
– Die wichtigsten Figuren wurden eingeführt, der „Böse“ und die „Gute“ sind schon aufgetaucht und orientieren sich derzeit ein wenig.
– Die ewige Kommentarfunktion, der wir hier eine eigene Figur verpasst haben, hält endlich mal den Mund, damit der Plot sich entwickeln kann (ist so laut Exposé vorgesehen).
– Da es sich um eine Krimi handelt, wird auch ein Verbrechen geschehen. Eigentlich mehrere, aber ein offensichtliches steht noch aus, das andere folgt.
– Der Tod eines Protagonisten wurde bereits angekündigt.

Was kann ich noch verraten? Die Idee zum Plot stammt aus einer alten Anthologie-Ausschreibung, die sich „Hotel Metropolitan“ nannte, aber nicht allzu viel Resonanz hervorrief. Dafür wird jetzt diese Grundidee verwurstet und vor allem um ein paar Details erweitert, denn es geht tatsächlich um die Literaturbranche. Wer wissen will, worum es in der ursprünglichen Antho-Ausschreibung ging und was daraus geworden ist, der muss leider bis morgen warten, denn jetzt bin ich einfach zu müde, um mehr zu erzählen. Und hier noch die Zeit für die Statistik:
Insgesamt habe ich 6’34″ geschrieben. Morgen früh liegt hoffentlich nichts an, dann kann ich bis zum Abend durchschreiben und endlich auch das obligatorische Krimi-Verbrechen stattfinden lassen. Darauf freue ich mich schon seit Ende November :-)
Gute Nacht!

Speed.Limbus: Zukunft planen!

So, jetzt hab ich das getan, was uns unsere Politiker schon seit Jahren ans Herz legen: Ich habe für den Lebensabend vorgesorgt. Und zwar eine Andeutung gestreut, dass sich im zweiten Teil ein Akteur von der realen Welt verabschieden und den Sprung über die Klinge wagen muss. So ist das eben, das literarische Weg-Riestern.

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