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Speed.Limbus: Wer ist verdammt noch mal RökI?! Verschwinde!!!

Liebe Freunde der leichten Unterhaltung, mitunter werden Romanfiguren bzw. Romanentitäten lebendig. Das passiert hier gerade, weshalb ich froh bin, auf zwei Rechnern arbeiten zu können (wie dekadent!).

Das hat wohl auch RökI mitbekommen, die Radikal Ökologische Künstliche Intelligenz, die Jan, Elisabeth und ich als Reinpfuscher in unseren Plot eingesetzt haben. RökI mag keine Umweltverschmutzer und noch weniger Leute, die viel Energie verschwenden. Deshalb legt sie immer wieder meinen kleinen Rechner lahm, damit ich auf den großen zugreifen muss, was zwar auch nicht weniger Energie verbraucht, aber …

LIEBE RÖKI! Lass mich bitte ganz schnell den Speed.Limbus zu Ende bringen! Ich weiß, dass es dich gibt und ich ehre deine hohen ökologischen Ziele! Aber ich hasse Festplattencrashs, reale Freezeframes und Datenklau von meinem Rechner!!!

Untertänigst Bettina, Humunkulus vor Gottes Gnaden

(This is NOT a fake!)

Speed.Limbus: Einpeitschen!!!

Im Hintergrund läuft das Schlimmste der Neuen Deutschen Welle (das waren die ECHTEN 80er!). Mein Mann hat mir gedroht, den Rest des Tages nur noch 80er Hits zu spielen, wenn ich nicht endlich den Speed.Limbus zu Grunde richte bzw. die letzten Seiten in einem adäquaten Tempo runterreiße.
Mit der “Sennerin vom Königssee”, dem “Herbergsvater” und “Hubert K.” im Nacken steigt mein Angstpotential. Komme, was RökI wolle, ich schreib jetzt wirklich um mein Leben. Das ist so grässlich, so grässlich hässlich, das ist der HASS …!

Speed.Limbus: Abgesang

Der Kopf macht noch mit, aber die Hände nicht mehr. Nein, keine Angst, das ist kein Arbeitsschimmel, aber irgendwie kommt nichts mehr von den Sätzen in den Händen an, und deshalb müssen die letzten 10 Seiten auf morgen warten.
Bisher habe ich insgesamt übrigens 11 Stunden 11 Minuten gebraucht. Nett, das 🙂

Das wird der längste Endspurt aller Zeiten. Morgen mehr.

Speed.Limbus: Wenn ich das heute nicht zu Ende bringe …

… liege ich trotzdem immer noch unter den anvisierten 48 Stunden.
Boah. Der erste Speed.Limbus ist mir irgendwie leichter gefallen. Liegt es daran, dass der Alltag weiter weg war? Oder daran, dass es einfach wahnsinnig anstrengend ist, über Stunden auf Fingerschnipp kreativ Sätze zu zimmern, ohne den Plot aus den Augen zu verlieren? Vielleicht ist es aber auch so, dass es sich um ein Exposé aus mehreren Händen handelt. Den eigenen Sums hat man sich ja schon in allen Einzelheiten alleine ausgedachte, den rottz man hin. Der Rest ist Brachland und will beackert sein …
Na ja, das werden wir ja noch bekakeln.
Weiter geht’s, bevor meine Hausschuhe völlig auseinander fallen.

Speed.Limbus: Mundwinkelgymnastik

Wenn man die Finger zu viel bewegt, fallen die Mundwinkel. Das ist aber nicht gut für die Schreibe. Deshalb höre ich jetzt Matthias Egersdörfer auf Bayern 2. Dei Frangn hom scho imma gholfn ..
Bis in einer Stunde.
Das wird heavy.

Speed.Limbus: Pausenschwank

Inzwischen habe ich herausgefunden, warum es von Nachteil ist, wenn man eine Arbeit parallel dokumentiert: Die Dokumentation braucht auch ihre Zeit. Weiterhin ermüdet auch ein Mensch hin und wieder und braucht eine Pause.
Die letzten zweieinhalb Stunden meiner virtuellen Abewesenheit waren mit folgenden Faktoren gefüllt:
– Audio-Faktor: Ja, auch heute hatten wir wieder viel Spaß mit vier Kindern und einem Hund, zusammengepresst auf einem Silberling.
– Alltagsfaktor: Ihr kriegt hier nur meine Gedanken mit. Aber ich sehe, was ich nicht tue. Deshalb habe ich den olfaktorischen Wäschefaktor ein wenig eingedämmt und Wäsche gewaschen.
– Haptik- / Geschmacksfaktor: Die Sonne schien! Deshalb haben wir auf dem Balkon gegrillt und die durchschnittliche Außentemperatur auf einer Fläche von ca. 6 m² um ca. 10° C erhöht. Merke: Bratwürstchen mit Buchenscheit-Geschmack degustieren auch im Winter.

Und jetzt bringe ich endlich die Geschichte zu Ende und vielleicht noch jemanden um. Mal schauen.

Speed.Limbus: Körperliche Gebrechen

Nicht nur meine Figuren fangen an zu leiden, sondern ich spüre allmählich auch meine Unterarme. Der Hirnkasten hat sich wieder beruhigt, wahrscheinlich weil ich das Spinnen den Protagonisten überlassen habe, was sie auch brav getan haben. Wird es Zeit für eine weitere Leseprobe? Yes.

LL17_Culture_Balance_Leseprobe02

Speed.Limbus: Hirnflimmern

Über Mord & Totschlag und gefälschten Alibis ist es jetzt auch schon 13.30 Uhr geworden. Der Roman und ich liegen in den letzten Zügen. Ich arbeite mich zügig zum Showdown vor und komme beiläufig an etlichen Ungenauigkeiten vorbei, die einem bei der Expo-Erstellung in der Euphorie anscheinend unterlaufen. Egal! Das ist ein Experiment!

Bilanz der letzten 24 Stunden:
– Arbeitszeit gestern: 4′ 29″ aufgrund der vielen Freitagsunterbrechungen inkl. von Röki inszeniertem Systemcrash. Es geht eben nicht ohne Alltag.
– Arbeitszeit heute seit 5:23 Uhr: 4′ 49″
– Arbeitszeit gesamt bis jetzt: 15′ 52″
– weitere Parameter:
Psychotoleranz: 49 %
Physiogramm: 58 %
Kalorienumsatz: 120 %
Kalorienzufuhr: Huch, das hab ich ja ganz vergessen. Hole ich sofort nach.
Kaffee: Na, das könnt ihr euch sicher denken …

Gruß aus dem Kopfkino

Speedy

Speed.Limbus: Huiiii!

Auf zum Endspurt! Fisseliges Figuren-Finale. Vielleicht lasse ich noch jemanden sterben. Aber dann muss ich das den anderen Expokraten erklären, die ja nicht zum Spaß so viel Gehirnschmalz in die Story gesteckt haben. Kleiner Trost für mich: Auch der nächste Autor wird ein paar Figuren auf die Seite schaffen, die ich nicht so sympathisch finde, die aber wichtig sind. Wer hat behauptet, dass man als Autor alle seine Figuren lieben muss? So, jetzt aber …

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