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Speed.Limbus: Pschyrembel

Nenn mir ad hoc eine ansteckende, chronische Krankheit, die eine Familie zerrütten kann und die auch ohne Sex übertragbar ist, ohne zwangsweise letal zu verlaufen. Wieso habe ich in der Schule nicht besser aufgepasst? Da hilft nur noch der Blick in den Pschyrembel. Befund: Hepatitis!

Speed.Limbus: Eins nach dem anderen …

Jetzt wird es auch in der Rahmenhandlung spannend, denn eine Überschwemmung droht. Ich habe lange überlegt, ob man nicht im Stil von Ludwig Thoma oder Peter Rosegger einfach eine Geschichte an die nächste hängen soll, aber letztlich müsste man dafür auch einen zusammenhängenden Rahmen schaffen. Zudem habe ich während des Schreibens noch mehr Ideen entwickelt, die man nicht alle in einem Buch unterbringen sollte, um es nicht völlig zu überladen – und die Zeit ist ja auch begrenzt. Schön ist, dass auch hier der Erzählfluss gegeben ist, der bisher ganz leicht in die nächsten Kindergeschichte mündet.

Speed.Limbus: Faul sein war schön …

Trotz Ekelfaktor ist die Geschichte ziemlich gut angekommen. Allerdings muss ich mich jetzt fragen lassen – wie Louisa von Tini – ob die Kinder damals wirklich so, nun, desorganisiert waren. Und ich muss sagen: ja! Die Zeit ohne Organisation war herrlich!

Speed.Limbus: Wurm-Strafe

Weil meine Familie sich mit Frühstück und allem anderen sehr viel Zeit gelassen hat, müssen sie sich passend zum Essen die Regenwurmgeschichte anhören. Strafe muss sein.

Speed.Limbus: Fazit erster Tag

Erster Tag, 19 Seiten nach 5:42. Sagen wir 20 Seiten in sechs Stunden. Dann wäre ich nach 18 Stunden bei ca. 60 Seiten, plus ca. 10 für weitere 3 Stunden (s. Rechnung weiter oben), macht – 70 Seiten. Kann man das so rechnen? Wenn mir unterwegs die Inspiration ausgeht, was mache ich dann? Immerhin, es ist planbar. Und morgen schreibe ich weiter.

Speed.Limbus: Hätt’ ich mal!

Mist. Was hat eine moderne Schließanlage in den 80ern gekostet? Kommen 20.000 D-Mark hin? Kann man das ggf. der Phanasie der Kinder überlassen? Oh Mann. Hätte man sich damals mal dafür interessiert – als Zehnjährige!

Zeit nach der Pause: 1 Stunde 35!

Speed.Limbus: Moppelkotze

Gab es den Begriff „Moppelkotze“ in den 80ern schon? Egal, ich verwende ihn trotzdem. Er klingt passend. Wie Ute – Schnute – Kasimir.

Speed.Limbus: Knister, knister …

More eighties, please. Beim Small-Talk auf der Couch fällt mir auf, dass ich all die wichtigen Dinge wie Magnum, Formel 1, die ZDF-Hitparade, den ZDF-Wunschfilm, die Moonboots und weiß der Geier was alles vergessen habe, wobei das die Regenwürmer aus dem ersten Kapitel nicht wirklich interessiert. Trotzdem, NDW sollte sein, wobei mir auffällt, dass ich noch gar nicht so sicher bin, ob die Story eher zu Beginn oder gegen Ende der 80er spielt. Das wollte ich eigentlich während der Ausarbeitung berücksichtigen. Wie gut, dass wir drüber geredet haben … Habe zuerst den Übergang von der E-Mail zum Frühstück nachgeglättet, weil er gar so einfallslos daherkam. Jetzt knistert es ein wenig mehr. Finde ich jedenfalls.

Speed.Limbus: Geht doch …

Nächstes Kapitel – die Fortsetzung der Regenwürmer. Wenn man ungefähr weiß, wo man hin will, kann man sogar Fortsetzungen schreiben. Und es hat was, wenn man seine eigene Vergangenheit zum Gegenstand eines Miniromanes macht, den man wahrscheinlich nur in der eigenen Familie herumgehen lässt. Vielleicht fördert er ja ein wenig den Erzähldrang der anderen – es gibt noch so viel zu sagen … Jetzt erst mal Pause.

Zeit nach der Pause: 2 Stunden, 4 Minuten.

Speed.Limbus: Wurmsieg!

Die Regenwürmer haben gewonnen, das erste Kapitel ist somit komplett. Drei Stunden ohne Vorwort für das erste Kapitel à zehn Seiten – macht bei geplanten sieben Kapiteln zusammen 21 Stunden und um die 70 A5-Seiten im bewährten LL-Heftromanformat. Vielleicht auch mehr.

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