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Speed.Limbus: Ekeldinger

Regenwürmer versus Comic. Im Originalereignis handelte es sich um die aktuelle Ausgabe des Yps-Heftes, das einige noch kennen werden. Aus Urheberrechtsgründen habe ich es in ein neutrales Comic-Heft umgewandelt. Jetzt fehlt mir nur noch ein passender Name. – Ich nenne es Fini-Heft. Das gab es meines Wissens damals nicht. Und das nehme ich jetzt, auch wenn es albern klingt. Aber es wird ja ein Buch für ältere Kinder.

Speed.Limbus: Ist das gut?

Habe gerade Kaffee getrunken und mich gefragt, ob der Plot nicht zu offensichtlich auf die Erzählung in den 80ern umgebogen wurde. Aber es bleibt nicht viel Zeit zum Überarbeiten … vielleicht fällt mir dazu später etwas ein.

Speed.Limbus – Namen: schallend, Kopf: rauchend

Erste Hälfte des ersten Kapitels ist durch. Habe „Toni“, die Protagonistin, in „Tini“ umbenannt und bin damit auch nicht zufrieden. Aber so lässt sich leichter schreiben. Mal schauen, ob sie am Ende auch noch so heißt.

Speed.Limbus: Fremde

Jetzt geht’s plötzlich wieder. Erklär mir mal einer die Technik … Zurück zu Toni, Hanna und Louise. Wie lernt man jemanden kennen, den man eigentlich schon kennt – aus negativen Erzählungen – und dem gegenüber man misstrauisch ist?

Speed.Limbus: Blöd!

Ein blöder Handgriff und die Anführungszeichen stimmen nicht mehr. Jedenfalls nicht im Originaldokument. So ein Mist. Muss ich mich damit jetzt beschäftigen?

Speed.Limbus: Wenn man erst mal den Anfang hat …

Nach ein paar Schwierigkeiten ist der Start ins erste Kapitel einigermaßen geglückt. Seltsam, ein Kind von einer Reise zurückkehren zu lassen – und die Eltern sind nicht da. Wir würde ich mich verhalten?

Speed.Limbus: Das Experiment. Vorwort zur Doku

Wie beschreibt man ein Projekt auf einer Seite mit der nötigen philosophischen Tiefe, ohne lächerlich zu klingen und trotzdem den Sinn des Ganzen darzulegen?

Konsum wird heute so groß geschrieben, dass man als Konsument kaum noch die Gelegenheit hat, die neu erworbenen Güter zu genießen, zu verinnerlichen und – zu begreifen. Immer schneller will die Sucht nach dem Neuen gestillt werden – möglichst ohne Aufwand und am besten kostenlos, auf Kosten des Produzenten, des Schöpfers. Kann man folglich in dieser Welt noch produzieren, ohne sich im Strudel der Sucht, der Suche unterzugehen, ohne sich selbst zu verlieren?

Der Speed.Limbus entstand, wie so vieles, bei einer Debatte über Qualität und Masse in der Literaturbranche. Nie war es seit Erfindung der beweglichen Lettern leichter als heute, ein Schriftstück herauszugeben. In der Öffentlichkeit zu stehen, gar einen Happen des Rampenlichtes abzubekommen. Doch das Glück ist kurz, denn es suchen Millionen ihr Heil in der virutellen Selbstverwirklichung, ohne diesen Widerspruch zu erkennen. Scheinbarer Ruhm mittels Internet verstärkt sie Suche, die Sucht nach der Selbstdefinition. Wer sind wir? Was wollen wir? Und warum verlassen wir uns auf die binären Gottheiten der scheinbaren Welt, nur weil sie uns von anderen empfohlen werden? Wo bleiben wir in der Geschichte?

Zu einem vorhandenen Exposé soll ein Roman verfasst werden. Der Autor hat dazu 48 Stunden Zeit. Hier zeigt sich vielleicht der wahre Meister, der wider die Marginalisierung, trotz Informationsflut einen handfesten Roman, eine scheinbar wirkliche Geschichte erzählt. Nichts anderes sollte man versuchen, wenn man beschließt, der Welt etwas mitzuteilen. Wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, bleibt dem Autor, dem Schöpfer überlassen – und dem Leser, der entscheidet, ob er glauben will oder nicht.

Die Grenzen des Machbaren auszuloten, Trash von echter Literatur unterscheiden können – vielleicht gelingt es in den stündlichen Pausen, in denen der Autor zur Besinnung kommen darf und diese Bewusstwerdung in virtuellem Gezwitscher kommentiert. Unmöglich ist es jedoch, die Geschichte aufgrund des Zeitmangels komplett neu aufzuziehen – sie muss fertig werden oder unfertig bleiben. Denn dieser Speed.Limbus mag ein gedankliches Spiel sein, birgt jedoch einen todernsten Kern, der die Wahrheit zeigen könnte, wenn der Autor es zulässt: Zu welchen Schöpfungen sind wir noch fähig? Welches Verständnis bringen wir dafür noch auf? Wie irreparabel ist die Abspaltung zur Realität geworden, der wir uns freiwillig, ja fast blind hingegeben haben, als wir unsere Gehirne dem alles umfassenden Internet preisgaben, unsere innersten Informationen dort einspeisten?

Die Zeit läuft!

Mist, wenn man ein Cover bauen will …

… und nicht das passende Motiv fndet. Ich suche einen springenden Menschen, männlich. Ich brauche eigentlich nur die Silhouette, aber nicht mal die gibt’s in meinem Fundus! Was sagt mir das? Man muss Männer auf Trab halten, damit man bei Bedarf die richtigen Motive hat 😉

In aller Kürze: Speed.Limbus

Das erste Exposé zum Speed.Limbus habe ich alleine zusammen gestellt und es mir erst mal leicht gemacht, bevor ich mich später an die schweren Brocken wage und sie anderen Autoren zumute. Und zwar lasse ich das Mädchen Johanna aus dem Ferienlager kommen. Sie soll eigentlich von ihren Eltern am Parkplatz abgeholt werden, aber die hängen mit dem Urlaubsflieger auf Ibiza fest. Auf Umwegen wird eine sehr entfernte Verwandte kontaktiert – Louisa, die sich tatsächlich kurz nach Johannas Ankunft einfindet, das Mädchen ins Auto packt und mit ihr nach Hause braust. Johanna ist aufgeschmissen, doch Louisa lässt sich nicht beirren und erzählt ihr Geschichten aus ihrer Kindheit.  Da kommen haarsträubende Streiche zum Vorschein, die Johanna von der Sehnsucht nach den Eltern ablenken.

Die Gegebenheiten: Es ist Hochsommer und wir erinnern uns sicher alle noch an die Hochwasserkatastrophe von 2002.  Der Klimawandel ist in vollem Gange, also wird es hier auch eine dicke Überschwemmung geben. Zudem ist natürlich auch in Johannas Familie nicht alles in Ordnung, wie sich mit zunehmender Katastrophenlage herausstellt. Klingt nach Kinderroman – ist es auch.

Was geschieht: Vom 27.-29.12.2011 habe ich mich hingesetzt und diesen Roman nach Exposé runtergerattert. Die Doku stelle ich ab heute, 13.12 Uhr, auf den Blog. Kommentatoren dürfen sich angesprochen fühlen! Mir ist klar, dass diese Vorgehensweise nicht jedermanns Sache ist. Ich wollte trotzdem ausprobieren, wie gut bzw. wie viel Material man tatsächlich produzieren kann.  Jetzt weiß ich es und habe eine gute Tasse Kaffee sehr schätzen gelernt 🙂

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