Tipps & Tricks für Autoren: Klick- und Verkaufszahlen steigern

Zuerst veröffentlicht am 29.05.2016

Ich habe ja echt viel probiert in den letzten Jahren: Rezis schreiben, Bücher von Kollegen einfach mal empfehlen, auf Messen an allen möglichen und unmöglichen Ständen meine Titel einstellen (nach Rücksprache mit dem Standbetreiter natürlich) und – und – und. Doch ich musste ein paar Jahre warten, bis das Networking und die Effizienz der Geheimdienste so weit gediehen waren, dass es sich tatsächlich lohnt, sich im Netz zu bewegen.

Wie lockt man denn jetzt Besucher an? Weil ich es weiß und nett bin – und das sicher nicht der Stein der Weisen ist, den ich damit präsentiere – verrate ich es euch:

  • Im Dezember 2013 und vor der DSGVO vom 25.05.2018 habe ich diesen Blog erstellt und alles hierher “umgezogen”, was ich bisher über den und zum Verlag geblogt habe und was mir wichtig erschien, denn es gibt neben den staatlichen Stellen anscheinend genug Privatleser, die gern in der Vergangenheit stöbern. Die Zugriffszahlen haben sich seitdem mehr als verdoppelt. (Nein, die Statistik zeigt jetzt nicht 2 statt 1 Besucher!!!).
  • Ich habe eigene Wettbewerbe ausgeschrieben (für Anthologien, Buchverlosungen, Ratespiele) und diese über eine kurze Zeitspanne (max. 1 Woche) beworben. Das war für regelmäßige Besucher etwas nervig, aber sie sind mir treu geblieben. Merci! Als Autor kannst du regelmäßig ein paar deiner Bücher verlosen.
  • Die sozialen Netzwerke habe ich natürlich auch gleich mit allem bestückt, was ich hier rauslasse. Und obwohl es mitunter ein wenig monoton war, haben sich immer mehr Besucher hier eingefunden.
  • Je seltsamer die Posttitel, desto öfter werden sie aufgerufen. Derzeit (Mai 2016) ist die “Lederhose” der Renner (nein, jetzt gibt’s ausnahmsweise mal keinen Link).

Das alles könnte man für Peanuts halten, aber das ist es dann doch nicht. Denn unabhängig von den Verkaufsphasen, die es in der Verlagsbranche gibt, haben sich auch die Verkaufszahlen mit den Blogposts, ihrer Vielfalt und dem ganzen Drumherum-Rebloggen nach oben entwickelt. (Diese Erkenntnis sollten alle Selfpublisher, die nicht wissen, worüber sie bloggen sollen, mit in die Sommerpause nehmen.) Es ist nach wie vor wichtig, Kontakt mit den Lesern zu haben (und den halte ich, wie gesagt) und ehrlich zu bleiben, auch wenn einem mal etwas nicht passt. Und vor allem sollte man mit Kritik umgehen können.

Man könnte auch fragen: Welches Buch geht besser, das über das liebe Kind oder das über die Rotzgöre, der ständig neuer Mist einfällt und deren Schabernack trotzdem immer gut ausgeht? Es wird wohl Letzteres sein.

Schönes Wochenende!