Tipps & Tricks für Autoren: Bloggen

Zuerst veröffentlicht am 06.06.2016

Das Internet ist eine riesige Spielwiese, die jeder betreten kann, der einen PC und einen Internetzugang hat. Umso schwieriger ist es, auf sich aufmerksam zu machen. Ein Blog kann helfen, sich und sein Buch ins Rampenlicht zu rücken.

Dein Buch Out: Den Blog mit sämtlichen Vorder-, Hinter- und Seitenansichten des Buches zukleistern und an allen Stellen vermerken, wie außerordentlich genial dein Buch doch ist. In: Ein Bild vom Umschlag ist schon mal nicht schlecht, 72 dpi, 300 x 150 px sollte ausreichen, dazu eine kurze Inhaltsangabe und ein Hinweis, in welchen Formaten es dein Buch wo zu kaufen gibt.

Kollegentitel Out: Kollegenhäme ist ein ganz unfeiner Zug, besonders wenn der eigene Internetauftritt nicht besonders professionell daherkommt. In: Kollegentitel vor- und evtl. eine konstruktive Rezension dazuzustellen. So finden sich leichter Multiplikatoren, denn die Freunde des Freundes der Cousine des Uronkels … suchen schon mal nach dem Produkt der Verwandtschaft.

Du schreibst Rezensionen Out: Das Buch eines anderen Autors in Grund und Boden stampfen. Kritik kann töten, böse Worte ziehen im schlimmsten Fall Gleiches nach sich. In: Wenn du gar nichts gutes an dem Buch finden, solltest du es vielleicht nicht rezensieren. Bleib andernfalls objektiv und mache dem ggf. unbekannten Autor konstruktive Vorschläge!

Jemand rezensiert dein Buch Out: Auf eine schlechte Rezension pampig reagieren. Nicht mal die Bestseller haben ungeteilten Zuspruch! Jeder darf seine Meinung vertreten. Niemals zurückmeckern! In: Auch wenn’s schwerfällt: höflich bleiben und überlegen, ob der Rezensent Recht hat. In jedem Fall solltest du deinen Verlag darauf hinweisen oder, wenn du Selbstverleger bist, die Kritikpunkte beim nächsten Projekt im Auge behalten, vielleicht die Anmerkungen zum Anlass nehmen, eine Neuauflage herauszugeben, was aber nur in Extremfällen nötig ist. Hin und wieder haben Rezensenten Recht – manchmal haben sie aber auch nur einen schlechten Tag erwischt.

Vielfalt Out: Sich immer über die gleichen Themen auslassen. In: Um das Interesse auf einem gleichbleibenden Level zu halten, solltest du 3-5 Themen regelmäßig „bebloggen“, auch wenn sie auf den ersten Blick nichts mit dem Buch zu tun haben. Mach diese Themen zu deinen Themen, diskutiere mit anderen darüber, dann bleibst du interessant und dein Buch auch.

Ganz wichtig: Locker bleiben! Out: Gestelzte Literaturessays, mit denen dein Leserkreis nichts anfangen kann, weil er nicht die richtige Zielgruppe für deine Ergüsse ist. In: Bleib auf dem Boden der Tatsachen. Wenn du keine gedrechselten Sätze hervorbringen kannst, probier es mit ganz normalem Hochdeutsch. Zwischendurch ein witziges Bild einfügen (Quelle angeben!!!), Sprüche posten, auf andere Seiten verweisen. Es tut deinen Lesern gut, die Abwechslung zu entdecken, und dir auch!