Carmen

Fünf-Sterne-Rezi für Carmen!

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Die Serie Ballerina High ist zwar schon von Anfang des Jahres, aber das hat den Rezensenten nicht gestört – er gibt ihr trotzdem 5 Sterne auf Amazon:

https://www.amazon.de/review/R3FZJTIK8CGOD/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=1519757204&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

Booooah! Danke, T.K.! 🙂

Ballerina High: Steckt in CARMEN eine Botschaft?

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53_BHigh01_Carmen_140Die Botschaft kurz und knackig: Manchmal reicht ein unbedachtes Wort oder ein dahingesagter Satz, um etwas ins Rollen zu bringen.

Die Begründung: Jade Collisters spontane Freundschaft zu Samuel Connor, dem rehabilitierten Kleinkriminellen, bringt die Pläne mehrerer Figuren ins Wanken. Was am Ende des Romans Carmen noch wie ein beginnender Zickenkrieg zwischen zwei Freundinnen aussieht, hat in Wirklichkeit weitreichende Konsequenzen für ihre Familien und weitere Schüler der Youth Ballet High School, denn Samuel und Jade haben mehr gemeinsam, als sie anfangs vermuten. Eine Testleserin meinte, ich solle unbedingt diesen Satz in den Anhang schreiben: »Achtet wirklich in jedem Roman auf jedes Detail. Und auch, wenn es nicht so erscheint: Jede Figur ist wichtig! – Sonst tappt ihr im siebten Roman Cinderellabis zum letzten Kapitel im Dunkeln.«

E-Book ab 5. Januar 2016 2016 für 1,49 €

Ballerina High: Erzählzeit = Alptraumzeit

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53_BHigh01_Carmen_140Manche Moden sterben leider nie. Schon als Schülerin habe ich Romane gemieden, die im Präsens, möglichst noch aus der Ich-Perspektive, verfasst waren. Diese beiden Attribute treten meist gleichzeitig auf und nehmen mir die Möglichkeit, eine andere Sicht als die des Erzählers einzunehmen. Folglich fehlt mir mindestens eine komplette Erzählebene. Natürlich ist es auf der anderen Seite spannend, sich so intensiv in den Protagonisten hineinzufühlen. Wenn ich jedoch Abenteuer erleben will, kann ich auch auf Safari gehen; das ist alle Male spannender, als mit einem Buch in der Ich-Perspektive zu Hause auf dem Sofa zu hocken. Aber jugendliche Leser haben diesbezüglich eigene Vorstellungen, und ich wurde von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, dass es schön wäre, die Handlung einmal im Präsens aus der Ich-Perspektive dargebracht zu bekommen. Oookay …

Ich gestehe, dass ich diesem Wunsch nicht ganz nachgekommen bin. In erster Linie sollen Texte, die ich schreibe, mich unterhalten, und dann die Leser. Meine Verlegerin hat dazu eine etwas andere Meinung, aber sie hat andere Aspekte im Blick als ich. Der Kompromiss sieht jedenfalls so aus, dass es pro Kapitel eine kurze Einleitung aus der Ich-Perspektive im Präsens gibt, in welcher der Kapitelinhalt von einer Figur mit eigenen Worten kurz beschrieben wird. Diese Einleitungen halfen mir interessanterweise, die Figuren besser kennenzulernen und weiterzuentwickeln. Trotzdem plane ich keinen Roman im Präsens aus der Ich-Perspektive, was mir die Leser verzeihen mögen.

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Ballerina High: Pest und Cholera!

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53_BHigh01_Carmen_140Die Romantitel

Leser des Verlagsblogs haben es schon bei der Dance-Floor-Serie mitbekommen: Ich bin eine Meisterin der Umbenennung meiner Protagonisten. Mein Faible für Vornamen, die mit dem Buchstaben S beginnen, habe ich in der Zwischenzeit fast abgelegt. Zudem habe ich es dieses Mal anders herum gemacht: Ich habe erst Namen herausgesucht, denen entsprechende Eigenschaften zugeschrieben werden, und dann die Figuren skizziert. Und wer hätte es gedacht: Bis auf einen Figuren-Namen habe ich alle beibehalten können!

Aber das entband mich nicht davon, auch meine Romane so zu benennen, dass deren Titel etwas über den Inhalt aussagen. Jetzt wurde es erst richtig kniffelig, denn im Gegensatz zur Dance-Floor-Serie, in der es um die »Grundeinstellung« der Protagonisten geht (also Rebellion, Eisprinzessin, Traumtänzer usw.), wollte ich mit Ballerina High den nächsten Schritt vollziehen. Nach der Erlernung der Fachbegriffe sollten nun Opern und deren Auswirkung auf die Figuren im Mittelpunkt stehen. Blöd, dass ich damit ein buntes Gemisch aus Vornamen und Tänzen kreiert hätte, aus denen sich für den Laien auf den ersten Blick kein Zusammenhang erkennen lässt.

Im ersten Stadium der Planung hieß der erste Band Boléro, also wie der berühmte Tanz des französischen Komponisten Maurice Ravel. Meine Verlegerin legte die Stirn in so viele Falten, dass ich befürchtete, das bliebe so. Ein Apostroph in einem Titel ist ihrer Aussage nach ein Garant dafür, dass der Titel nicht in den Handelsdatenbanken gefunden wird, weil man im Deutschen keine Apostrophe verwendet. Ein entsprechendes Experiment hatte sie bereits bei der ersten Auflage des Titels Heimatschmollen von Bettina Unghulescu abgebrochen, den damals partout niemand unter dem ursprünglichen Namen Heimatsch(m)olle(n) finden wollte. (Das sind ja auch Klammern, während ich ein Apostroph verwende! Aber man sollte in solchen Punkte auf die Erfahrungen der Verleger vertrauen, bevor man selbst draufzahlt.)

Ich erinnerte mich an den Wunsch meiner ältesten Tochter nach griechischen Göttern und nahm schweren Herzens die erste Titelumbenennung vor: Der Bolérowurde zu Aphrodite – beide sehr schön und sehr eitel, also passte die Sache für mich. Danach überlegte ich, ob ich meiner Verlegerin Anti-Falten-Creme schenken sollte, denn sie verlangte eine Begründung für die Göttin der Schönheit. Ich hatte keine gleichnamige Oper oder wenigstens eine Choreographie zur Hand, obwohl ich mir wirklich Mühe gab, ihr die Sage um Paris und Aphrodite schmackhaft zu machen:

Eris, die Göttin der Zwietracht, ist beleidigt, weil sie nicht zur Hochzeit des Peleus und der Thetis eingeladen wurde. Sie wirft einen goldenen Apfel (der Granatapfel, aus dem später das Idiom »Zankapfel« wurde) unter die die feiernden Götter des Olymps, auf dem »Für die Schönste« steht. Prompt beginnen Aphrodite, Athene und Hera zu streiten, wem dieser Apfel gebührt. Göttervater Zeus möchte seine Frau und Schwester Hera nicht durch eine unbedachte Entscheidung verärgern und veranlasst, dass Hermes die drei Göttinnen zu Paris, dem verstoßenen Sohn des trojanischen Königs Priamos, bringt, damit er die Entscheidung fällt. Nun feilschen die drei Göttinnen um seine Gunst: Hera verspricht ihm die Herrschaft über die Welt, Athene Weisheit. Aphrodite bietet Paris die Liebe der schönsten Frau der Welt und bekommt von ihm dafür den goldenen Apfel. Jedoch ist Helena, die schönste Sterbliche, bereits mit Menelaos, dem König von Sparta, verheiratet. Paris entführt Helena und löst angeblich so den Trojanischen Krieg aus.

»Tja, und dann muss man sich nur noch drauf verlassen, dass die Leser deiner Zielgruppe alle den Film ‚Troja‘ gesehen haben«, lästerte meine Verlegerin, »oder sich sofort die Sagen des klassischen Altertums reinziehen.«

»Also keine Aphrodite?«, fragte ich bekümmert. »Auch nicht, wenn man bedenkt, dass Helenas Entführung nach Troja und der anschließende Krieg wunderbar zum zweiten und dritten Band passen würden?«

Meine Verlegerin blieb mal wieder härter als Kruppstahl und entschied, da ich während der Recherchen meine Lieblingsoper ungewöhnlich oft erwähnt hatte – verweigerter Applaus führt zum Tod des Komponisten! – dass der erste Band schlicht und einfach Carmen heißen sollte. Diese Figur war schließlich genauso eitel wie Patricia Franklin und kam am Ende genauso unter die Räder. Der Bolérohingegen sollte der zentrale Tanz des ersten Romans bleiben, auch wenn die Carmen in der Oper eine Habanera tanzt. Damit war es quasi beschlossene Sache, dass statt Opern und Tänzen weibliche Vornamen mit besonderen Rollen die Romantitel bestimmen. Wie sich diese Entscheidung auf die Bände 2 und 3 auswirkte, erfahrt ihr im Anhang von Eurydike und Diana.

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Ballerina High: Das leidige Thema …

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53_BHigh01_Carmen_140Der Serientitel

Wie betitelt man eine Ballett-Roman-Serie? Indem man nächtelang im Internet herumsurft und herausfindet, was es schon gibt. Mein erster Gedanke zum Seriennamen war Anfang Mai 2015 »Ballet Chronicles«. Blöd nur, dass am 10. Mai 2015 bei Classical Girl Press eine Serie unter ähnlichem Namen herauskam. Der Titel »Dance Academy« hätte mir auch gut gefallen, wurde aber bereits für eine australische TV-Serie verwendet, die von 2010 bis 2013 lief. »Academy of Dance« erschien mir zu holprig. »Dance now!« klang wie ein Lied, das in den frühen 1990er Jahren herauskam und meines Erachtens in Richtung Hip-Hop zielt. Und »Ballerina High« hielt ich im ersten Moment für zu einseitig, da es ja auch Jungen an dieser Ballettakademie geben sollte. Dass es trotzdem bei diesem Titel geblieben ist, liegt daran, dass meine »Testeleven«, die ich kurz darauf mit einem Entwurf für das Cover konfrontierte, den Titel als genau richtig einstuften. Und da man den Angehörigen der Zielgruppe nicht widersprechen soll, habe ich mich mit diesem Namen angefreundet.

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Ballerina High: Die Exposés

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53_BHigh01_Carmen_140Die Arbeit an einem Roman beginnt für mich normalerweise damit, dass ich ein Exposé anlege, in dem ich detailliert Figuren und Handlung erfasse. Mit dieser Leitschnur fällt es leicht, schnell etwas nachzuschauen oder Änderungen vorzunehmen, falls der Plot eine ungeplante Wendung nimmt. Und man bekommt einen ungefähren Überblick, wie lang der Roman wird. Viele Kollegen wundern sich, dass ich so begeistert Kästchen für Kästchen in meinen Exposé-Tabellen abhake. Aber warum soll ich auf dieses Werkzeug verzichten, wenn es mich weiterbringt?

Da meine Verlegerin inzwischen weiß, wie gern ich mich in Einzelheiten verliere, bat sie mich, mindestens neun, maximal jedoch elf Kapitel pro Kurzroman zu veranschlagen, davon jedes Kapitel zwischen neun und zehn A5-Seiten lang. Sie hoffte damit wohl zu erreichen, dass ich schneller fertig würde und die neue Serie pünktlich zur Herbstsaison 2015 herauskäme. Wegen der Sommerferien habe ich es nicht geschafft, kann nun aber mit guten Gewissen sagen, dass man einen 150-seitigen Taschenbuchroman in zwei Wochen herunterschreiben kann – ordentliche Planung, Vorabrecherchen und störungsfreies Arbeiten vorausgesetzt.

Und so saß ich am nächsten Morgen an meinem Schreibtisch und überlegte, wie viel Stolz bzw. Eitelkeit die Opernfigur »Carmen« mitbringt und wie viel davon einem Jugendroman gut tut. Die sieben Todsünden als das verbindende Element der Serie erwiesen sich dann als besonders geeignet, da ich damit recht schnell die Handlung für den zweiten Roman zusammenstellen konnte. Aus den vorgegebenen drei Romanen wurden mit Erlaubnis der Verlegerin an diesem Vormittag erst vier, später sieben – pro Todsünde einer – und auch das Finale stand schon fest, bevor ich die erste Zeile des ersten Romans geschrieben hatte. »Wunderbar«, dachte ich mir, »dann wird der Rest sicher auch ein Kinderspiel.«

Bis mir einfiel, dass diese Serie ja auch einen eindeutigen Titel braucht …

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Ballerina High: Schon auf Rang 1+2

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Hui, das ging ja dieses Mal flott bei Amazon! Dabei erscheint Eurydike erst am 15.01.2016. Großes Dankeschön an die treuen Leser 🙂

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Ballerina High: Willkommen in …

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53_BHigh01_Carmen_140… Dantes Hölle!

Bevor ich den Stift in die Hand nahm, schlug ich vorsichtshalber noch einmal beim Schöpfer der Göttlichen Komödie nach: Dante Alighieri lebte von 1265 bis 1321 in Italien und schuf eben dieses Buch, auch Dantes Inferno genannt, in dem er die Reise seiner Seele durch die drei sogenannten Jenseitswelten darstellt. Unter anderem beschreibt er hier, wie die Seele im Fegefeuer von den sieben Todsünden gereinigt wird, damit sie anschließend in den Himmel aufsteigen kann.

Unter Todsünde versteht die katholische Kirche schwerwiegende Arten der Sünde. Das sind Taten, die gegen die zehn Gebote verstoßen, vorher geplant wurden und aus freiem Willen erfolgen. Namentlich umfassen die sieben Todsünden Stolz, Trägheit, Zorn, Völlerei, Unzucht, Neid und Habsucht. Und mit diesen sehr »menschlichen« Attributen hatte ich endlich eine solide Grundlage für die bestellte Romanserie und vor allem für den Roman, der nach langer Namenssuche Carmen heißt. Meine Familie war natürlich wie immer skeptisch, aber gegen meine Ideen können sie meist nichts tun …

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Ballerina High: Carmen, die Oper

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53_BHigh01_Carmen_140Die Oper

Da es mir bei diesem Romanprojekt ungewöhnlich schwer fiel, einen Einstieg zu finden, spielte ich meine Lieblingsoper aus Mangel an Inspiration ein paar Abende im Dauer-Loop ab, sehr zum Missfallen meiner Familie. Bei »Carmen« handelt es sich um eine ziemlich unglücklich verlaufende Liebesgeschichte. Carmen, Fabrikarbeiterin und Prostituierte, und Don José, der Soldat, verlieben sich ineinander, aber aufgrund Carmens Verbindung zur Unterwelt gerät der eigentlich geradlinig denkende Don José auf Abwege. Es gibt Tote und Überfälle, Don José muss fliehen. Schließlich verlässt Carmen ihn wegen eines Toreros, wofür Don José sie ersticht und wahnsinnig wird. Den genauen Verlauf kann man auf Wikipedia nachlesen. Mein Fazit nach der Endlosbeschallung: Die überzeichneten Figuren der Oper bringen erstens meine Familie ziemlich in Rage und darüber hinaus genug Eitelkeit und Rachsucht mit, um geradewegs in Dantes Hölle zu fahren. War das etwa der Beginn eines packenden Jugend-Roman-Plots …?

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Ballerina High: Die Rettung!

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53_BHigh01_Carmen_140Meine Lieblingsoper

Meine allererste selbst gekaufte Langspielplatte – schwarz, Vinyl, zwei Rillen, ein Löchlein in der Mitte – erwarb ich als Jugendliche 1987 kurz nach Heilig Abend. Sie ist im Laufe der Jahre bedauerlicherweise verloren gegangen, sodass ich nur noch die Erinnerung an das schwarze Cover habe, auf dem in Goldbuchstaben »Carmen« und darunter »Georges Bizet« prangte. Carmen ist eine meiner Lieblingsopern geblieben, bei der ich regelmäßig das Radio lauter stelle, sobald sie gespielt wird. Ich bin also ein echter Vintage-Music-Style-Fan!

Da meine liebste Langspielplatte nicht mehr in meinem Schrank steht, legte ich, da mich meine Familie gemeinerweise im Stich gelassen hat, eine Carmen-CD in den Player und gönnte mir eine Dreiviertelstunde auf der Couch. Mit der Carmen-Musik verbinde ich eine ganz spezielle Musikstunde in der Schule, in welcher der Musiklehrer uns nicht nur das Lied des Toreros bis zum Abwinken vorspielte, sondern auch eine Anekdote erzählte: Bei der Uraufführung 1875 fiel die Oper beim Publikum durch. Den Erfolg der Oper erlebte Bizet nicht mehr, da er drei Monate später nach einem Herzanfall starb. Aber obb sich daraus eine spannende Geschichte für einen Ballettroman spinnen ließ …?

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