Wiener Depesche: Touristengeschwader

Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal nachfragen. Jemand and44_WienerBlut_Cover01_1_140ers könnte es wissen! Bis der Roman “Wiener Blut” endlich erscheint, könnt ihr lesen, wie mir mein Informant aus Wien beim Schreiben geholfen hat:

Wer schon mal in Wien war, kennt die „Mozarts“, die Herren, die mit Schleifchen, Rüschchen, Kniebundhosen und Perücke Konzertkarten anbringen wollen. Während wir Touris auf Selfis mit diesen Herren stehen, sehen das die Wiener sie wohl eher kritisch – als ob es vor und nach Mozart nichts gegeben hätte!

Touristen findet man hauptsächlich in der Innenstadt und an den „wichtigen“ Orten (Stephansdom, Hofburg, Museen, Heurige usw.), weshalb man echte Wiener anscheinend nur dort findet, wenn sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen. (Aber das ist in Nürnberg auch so, also können wir den Ball flachhalten …) Weil ich darauf bestanden habe, hat Herr Heimlich mir seine Meinung zu Touristen dargelegt, die ich einfach mal wiedergebe – zum Beherzigen bei der nächsten Wien-Reise: Deutsche Touristen sind oft eher laut und entscheiden sich für das „Übliche“. Im Sinne des „korrekten Deutschen“ rennen sie mit Stadtplänen herum, planen in der Tat die ihnen vorschwebenden Routen und versuchen dies auch umzusetzen. Da sind sie sicher konsequent.

Treffender hätte man das nicht sagen können! Jeder, der sich jetzt empört, schaut bitte vorsichtshalber die Fotos vom letzten Urlaub durch. Außerdem ist es doch praktisch und überaus effizient, wenn man im Ausland sofort erkannt wird: Man kriegt gleich die richtige Speisekarte, ohne sich radebrechend zum Deppen zu machen.

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Wiener Depesche: Jürgen Heimlich, mein Informant an der Donau

44_WienerBlut_Cover01_1_140Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal nachfragen. Jemand anders könnte es wissen! Bis der Roman “Wiener Blut” endlich erscheint, könnt ihr lesen, wie mir mein Informant aus Wien beim Schreiben geholfen hat:

Es ist ja immer so eine Sache mit den Großstädten. Berlin kennt jeder! München ist auch kein Problem. Und was Düsseldorf und Köln oder Frankfurt angeht, googelt man sich rasch ein paar Infos zusammen oder fährt hin.

Jetzt wollte ich mit dem neuen Dance-Floor-Roman aber nach Wien und hatte keine Zeit, die Wege meiner Protagonisten vor Ort nachzuvollziehen. Ganz auf das Wiener Flair wollte ich aber auch nicht verzichten, und so „organisierte“ ich mir einen Botschafter des österreichischen Lifestyles, einen waschechten Wiener, der auch noch den passenden Namen hat: Jürgen Heimlich. Und was soll ich sagen? Er hat meine Piefke-Fragen mit einer geradezu unheimlichen Lässigkeit beantwortet.

Dabei kamen mir meine Fragen hin und wieder ziemlich blöd vor, weil ich das Gefühl hatte, dass „man“ das als vielseitig gebildete Autorin doch wissen müsste! Andere Sachen hätte ich mir wiederum „ergoogeln“ können. Aber wer greift schon auf Suchmaschinen zurück, wenn er bzw. sie die Gelegenheit hat, in „echt weanerischen“ Erläuterungen mit Augenzwinkern und Schmäh zu schwelgen?

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Was?! Noch ein Post?

06BrueckeWerkstattbericht Tatzeit 17.09.2014, 13:11 Uhr

Jetzt reicht’s aber langsam …

Drei Wochen Urlaub und eine letzte Lesung – das musste einfach sein. Und jetzt werden wirklich die allerletzten Holperer herausgenommen. Wenn noch jemand einen Fehler findet – darf er ihn behalten. Das ist der meist lektorierte Text, der jemals über den Schreibtisch meiner Verlegerin gegangen sein wird. Und trotzdem – was sich neben der natürlich supergenialen Story für Sachen einschleichen – es ist göttlich.

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Elfunddrölfzig Teil 2

Koerbchen02Werkstattbericht, Tatzeit 30.07.2014, 18:23 Uhr

Etwas habe ich aber gelassen – obwohl es mich gereizt hat: Ursprünglich sollten Melly & Co. zu Sandras Wechsel ihre Meinung sagen. Aber auch Lehrer können vielschichtige Gründe haben – und ich fürchte vielleicht zu Recht, dass damit das eh schon schlechte Lehrerimage an dieser Stelle genährt wird. Das haben sie aber genauso wenig verdient wie die Eltern, die ihre Kinder zu solchen Wettbewerben lassen, die Generalschelte. Jeder muss selbst wissen, was er tut, denn schließlich trägt jeder selbst früher oder später die Konsequenzen.

Ja, und mir hat der Ausflug in die erste Staffel insoweit gutgetan, da man als Autor ja auch immer mit seinen Protagonisten mitleidet. Und ich finde, ich habe Sandra und Tibor bis hierher schon eine Menge zugemutet – jetzt musste mal wieder gekichert werden.

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Syntaktischer Strabismus

07SprungrueckwaertsWerkstattbericht Tatzeit 20.08.2014, 10:39 Uhr

Weine nicht, wenn die Syntax schielt, danndann – danndann!

Ich hasse Konjunktionen. Und ich weiß auch nicht, wie es zugegangen ist, dass ich mich im Wenn-dann-Dschungel verstrickt habe. Rein theoretisch könnte es mit Drohungen gegen die infantilen Familienmitglieder zusammenhängen, die eine ziemlich bockige Vor-Ferien-Phase hatten. Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, dann …! Deshalb räche ich mich jetzt ganz sanft und für alle Ewigkeit mit diesem Mini-Post. Bin gespannt, ob sie sich das noch mal trauen 😉

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Ballonkopf

10HopserWerkstattbericht Tatzeit 19.08.2014, 23:09 Uhr

Ich bin immer noch am Ausmerzen. Offiziell kann ich jetzt schon eine Tendenz verkünden, nämlich die, dass die Zeichenzahl sinkt, weil ich dieses Mal sehr tiiief in den Füllseltopf gegriffen habe. So ein Mist aber auch! Wenn das so weitergeht, explodiert mein Kopf irgendwann vor lauter Synonymen, die ich mir derzeit mühsam zusammensuchen muss. Aber ich hab’s ja so gewollt – und das kommt davon, wenn man herumtönt, dass man seiner Verlegerin den perfekten Text schickt, oh je …

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Musterschüler

08DreiTaenzerWerkstattbericht, Tatzeit 19.08.2014, 19:49 Uhr

Liebe Freunde des guten Geschmacks, ich habe den Text „Wiener Blut“ anscheinend in einem Schneideratelier mit Hilfe von Musterbüchern verfasst. Zwar geht es um schöne Körper in vollendeter Eleganz, aber das, was ich diesen armen tanzenden Protagonisten an „musternden Blicken“ zumute, geht auf keine Kuhhaut mehr. Bleibt zu hoffen, dass sie wenigstens schön gemustert wieder aus der Geschichte herauskommen.

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Nackenstarre

GraetscheWerkstattbericht, Tatzeit 19.08.2014, 17:30 Uhr

Genauso wie das Kopfschütteln nimmt das Nicken inzwischen pathologische Ausmaße an. Sanitäter bitte an meinen Schreibtisch!

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Augenwurf

Arabesque02Werkstattbericht, Tatzeit 19.08.2014, 16:12 Uhr

Was hier mit Blicken herumgeworfen wird! Er warf ihr einen Blick zu. Sie warf ihm einen Blick zu. Das reinste Blick-Ball-Spiel. Die Luft ist voller Augen …

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Die Top Hen der Vertipper

Bein_rechts_liegendWerkstattbericht, Tatzeit 19.08.2014, 16:01 Uhr

  1. Ungeschickt vergewisserte sich der Zeit.
  2. Das Maki-Of Anm. der Verl.: mit extra großen Augen!
  3. Benommen schautete Sarah ihm und seinen Elevinnen nach.
  4. In diesem Augenbraue wurden die Zusammenhänge für Sarah unerträglich.
  5. Simon schmatzend lutschte seinen Apfelgrips ab.
  6. Aber sie muss in der eigenen Gärtnerei Regenwürmer umtopfen und Setzlinge verjagen.
  7. Martin würde uns voller Enthusiastismus unter den Tisch trinken.

Und dann waren es doch nur sieben. Mist!

Anm. der Verlegerin: Acht. Schau dir mal die Überschrift an.

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