Es war einmal: Langos backen!

Joe Brauns Begräbnis. Rache macht glücklich

Zuerst veröffentlicht am 30. Oktober 2011

Dieses Rezept habe ich bereits zweimal in den Blog gestellt – und immer noch ist es der Renner, wenn man einen Blick auf die Clicks wirft. Denn Langos sind nicht nur ungarisch und werden vornehmlich zwischen Bier und Bratwurst auf dem Volksfest verzehrt, sondern sie können auch zu Halloween höllisch scharf zubereitet werden. Auch in voller Gruselmontur.

Und zwar pudere man sich vor dem Weg zur Party mit dem restlichen Mehl, das noch vom Schminken übrig geblieben ist, werfe ein Tütchen Halloween-Trocken-Hefepilze hinein, gerne auch das lebende Pendant, und rühre es mit lauwarmem – nein, nicht Blut, sondern Leitungswasser an. Kneten, bis der Schweiß die Schminke verschmiert – sehr geeignet: der Folterknethaken des Mixers.
Das Experiment an einem warmen Ort fortsetzen (Igors Räucherkammer ist eher ungeeignet), indem man die Schüssel abdeckt und 20 Minuten auf der Fledermausuhr vergehen lässt.

Danach die Steakpfanne mit Öl anheizen, hin und wieder irre kichern und handgroße, dünn ausgezogene Teigfladen darin anbraten. Mit einer besonders spitzen Gabel hineinpieksen und sie umdrehen, bis sie beidseitig schön braun sind. (Wem das zu gefährlich ist, der bediene sich des Pfannenwenders.)

Warm verzehren, wenn man auf Brandblasen im Mundraum steht. Geschickter ist es, die Langos vorher mit allerlei zu dekorieren, egal ob süß, pikant oder sauer. Bewährt haben sich Schokocreme, Marmelade, Schinken, Käse, Knoblauchsauce (gegen Vampire) und so weiter, was gerade im Haus ist. Auf die Verwendung von Reißzwecken sollte aber verzichtet werden. Und auch bitte vorher das Plastikgebiss herausnehmen.

So, und wem das jetzt zu trashig war, hier noch mal das Rezept ohne alles:

500 g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe (oder auch nasse Hefe)
250 ml Wasser

gut kneten, 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen

Kleine oder mittelgroße Fladen in Fett in einer Pfanne ausbacken, bis sie schön braun sind. Fertig!

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