Liebe Textflash: Warum ich meine alten Romane lasse, wie sie sind

Joe Brauns Begräbnis. Rache macht glücklich

(c) 2017 M. Stadelmann
(c) 2017 M. Stadelmann

Ja, ich weiß, ich könnte perfektionistischerweise mit den neuen Schreiberkenntnissen die alten Ballett-Romane überarbeiten und sie neu auflegen. Sicher würde der eine oder andere Schreibfehler dabei getilgt. Aber das wäre so, als würde ich mir meine alten Schulhefte vornehmen, um sie noch mal fein säuberlich abzuschreiben. Bloß wofür?
Außerdem eignen sich die “alten” Romane wunderbar, einen ggf. vorhandenen “Starstatus” zu relativieren (den ich sowieso mal zur Diskussion stellen möchte, denn wozu brauchen wir den literarischen Starkult mit den Bestsellerlisten eigentlich – die Qualität der Bücher lässt sich daran ja nicht ablesen?!). Ich stehe zu meinen sprachlichen Schlenkern und Missgriffen, weil ich mir das als Mensch leisten kann und will. Und es ist weder masochistisch noch sonstwie selbstkasteiend, darauf Wert zu legen, auf solche “Fehler” von Lesern angesprochen zu werden. Weil ich es immer noch schätze, auf diesem Weg die Leute kennenzulernen, die meine Bücher lesen. Und dann lese ich ihre auch und ihre Blogs und ihre Kommentare so weiter und so fort …
Und dieser Dialog macht für mich Literatur aus.
Wie sieht’s mit euch aus?

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